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Regensburg |
Umzug auf das Blog "mein Regensburg"
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Ausstellungs-Tipp: SommerVariationen in Dur & Moll
Juanlobo Wolfgang Graf:
SommerVariationen in Dur & Moll
30.11.07 bis 07.12.07
C&C Galerie, Krebsgasse 7, Regensburg
Vernissage: Freitag 30.11.07 um 19.30 Uhr
Finissage: 07.12.07 um 19.30 Uhr
Die Ausstellung ist täglich von 16 bis 19 Uhr geöffnet.
Aus dem Pressetext:
JUANLOBO Wolfgang Graf, ein bayrisch-barockes Urgewächs mit spanischen Flausen, kretischer Strandliege und toskanischem Hügelblick erliegt der Faszination Landschaft. In der C&C Galerie, Krebsgasse 7 (EG) ist eine Auswahl seiner sommerlichen Landschaftsaquarellen, Öl- und Acrylbildern vom 30.11. bis 07.12. jeweils von 16 bis 19 Uhr zu sehen.
Landschaft verkörpert für JUANLOBO Sehnsucht und Spiritualität. Sie ist auch Ausgangspunkt für Abstraktion. Form und Farbe werden genutzt um spirituelle Energien auszudrücken und zu bündeln. Landschaft als Sinnbild, ist ein wichtiges Grundelement seiner Malerei.
Ständig dem Licht auf der Spur, ist die Toskana für ihn steingewordenes Meer. Strömung, Brandung, Wellen drücken sich in der Landschaft aus. Bäume und Felder werden mit Himmel und Wolken eins.
Dabei erfordert jedes Bild für die jeweilige inhaltliche Umsetzung seine ihm eigene Technik und Stil. Was eventuell ersichtlich bleibt, ist die "Handschrift" des Künstlers. Das Werk ist so einem stetigen Wandel unterworfen, ohne in einem gleichbleibenden Stil zu stagnieren.
Das AusstellungsMotto setzt bewusst einen Kontrapunkt zur kalten Jahreszeit.
Zu sehen gibt es Landschaftsbilder in sommerlichen Farbklängen, auch mal theatralisch gewittrig durchwachsen.
KunstvereinGRAZ
// KULTURWIRTSCHAFT //
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// 18.10.2007 //
Gäste:
> Gabriele Fischer, brand eins, Wirtschaftsmagazin Hamburg
> Michael Zink, Galerie Zink, München - Berlin - New York
> Stefanie Rölz, sheep, Amberg
> Theo Geißler, Neue Musiker Zeitung, Regensburg
Film von Hubert Lankes
Moderation: Jürgen Huber
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Leerer Beutel, Bertoldstr. 9, Regensburg
Hans Traxler in der Ostdeutsche Galerie
Hans Traxler: Cartoons und Bildergedichte
7.10 – 2.12. 07
Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Siehe auch Artikel in der MZ von Harald Raab am 5.10.2007: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/kultur/kulturnachrichten/artikel/in_regensburg_hat_hans_traxler/142251/in_regensburg_hat_hans_traxler.html
Wikipedia-Eintrag zu Hans Traxler:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Traxler
Heart-Chor und Regensburger Museumsnacht

lässt sich blicken - und hören - in der
am 19.5.2007
um 22.00 Uhr im Naturkundemuseum
Vorgesehenes Programm, natürlich unverbindlich:
- Intrada a capella
- Mother, I will have a husband
- Carry her over the water
- Sigh no more
- The Blue Bird
- In Stiller Nacht
- Sommarpsalm
- Viva la musica
- Loch Lomond
- Brigadoon
- Die süßesten Früchte
- Lollipop
- Blaue Augen
- Mister Sandman
Ewrähnen möchte ich die wunderschönen Lieder "The Blue Bird", das schwedische "Somarpsalm" und "Carry her over the water".
Vor allem das Lied "The Blue Bird" ist eines der lyrischsten Stücke, die ich kennengelernt habe - einfach zum Dahinschmelzen.
Die Gänsehaut verstärkt sich, wenn man sich den Text näher ansieht: Ein stiller See unter blauem Himmel, ein Vogel zieht vorbei, und für einen Moment verschmilzt sein Bild mit seinem Spiegelbild im Wasser. Das Stück stammt von von Charles Villiers Stanford (1853-1924) (siehe Wikipedia-Seite auf http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Villiers_Stanford). Es scheint bei Chören ein äußerst beliebtes Stück zu sein, wenn man sich die Google-Trefferliste ansieht.
Das Stück "Carry Her Over the Water", aus der Operetta Paul Bunyan, Op 17 (1941), stammt von W.H. Auden (1907-1973), chorale Fassung von Benjamin Britten (1913 - 1976) und ist eine romantische Aufforderung an einen Bräutigam, wie er seine Braut am Hochzeitstag auf Händen tragen soll. Sie finden das Stück auch auf folgender Internetseite: http://www.simonhuggins.com/uricon/classic/auden_w_h/carry_water.htm
Carry her over the water,
And set her down under the tree,
Where the culvers white all days and all night,
And the winds from every quarter,
Sing agreeably, agreeably, agreeably of love.
Put a gold ring on her finger,
And press her close to your heart,
While the fish in the lake snapshots take,
And the frog, that sanguine singer,
Sing agreeably, agreeably, agreeably of love.
The streets shall flock to your marriage,
The houses turn round to look,
The tables and chairs say suitable prayers,
And the horses drawing your carriage
Sing agreeably, agreeably, agreeably of love.
Sommarpsalm ist ebenfalls ein bei Chören beliebter Klassiker.
Der Originaltitel lautet "En vänlig grönskas rika dräkt" (Svensk psalm 201).
Musik: Waldemar Åhlén (1894-1982) Text: Carl David af Wirsén (1842-1912)
Har smyckat dal och ängar
Nu smeker vindens ljumma fläkt
De fagra örtesängar
Och solens ljus, och lundens sus
Och vågens sorl bland viden
Förkunna sommartiden
Sin lycka och sin sommar ro
De yra fåglar prisa
Ur skogens snår, ur stilla bo
Framklingar deras visa
En hymn går opp med fröjd och hopp
Från deras glada kväden
Från blommorna och träden
Men du, o Gud som gör vår jord
Så skön i sommarns stunder
Giv att jag aktar främst ditt ord
Och dina nådesunder
Allt kött är hö och blomstren dö
Och tiden allt fördriver
Blott Herrens ord förbliver
Wie herrlich grünen Baum und Strauch, sie zieren Tal und Hänge.
Ein zarter, milder Hauch umspielt das Blattgemenge.
Im Sonnenschein wogt Flur und Hain und wiegt sich in den Winden.
Der Sommer will sich finden. ....
Näheres zur Mueseumsnacht auf folgender Webseite des Museums:
http://www.museen.regensburg.de/aktuelles/index.php?I=1786

Gitarrenfestival in Regensburg - 2. Mai bis 5. Mai 2007
Gitarrenfestival
aus, mit Auftritten von Gitarristen, workshops und mehr. Kurzerhand hing er sich ans Telefon und erweckte das Projekt zum Leben. Der ursprüngliche Plan, das Ganze am Regensburger Theaterplatz, bzw. vor der Cafebar stattfinden zu lassen, fraß sich an zu viel bürokratischen Schwierigkeiten fest - ewig schade. So schloss er sich mit den befreundeten Betreibern des Brauereigasthofs Eichhofen (Eichhofener Bier) zusammen, die auch ansonsten viel kulturelles Programm in der Traditionsgaststätte organisiert (www.eichhofener.de).
Dort finden nun die Gitarrenfestival-Tage statt, und zwar
vom 2. Mai bis zum 5. Mai. 2007
Zu hören und zu sehen sind laut Programm: - Pavel Ricar (klassische Gitarre),
- Ricardo Gallen (spanische, klassische Gitarre),
- Helmut Nieblerle, Milorad Romic und Helmut Kagerer (Jazz und Klassik) und
- Ferry's Hot Club (Jazz).
Informationen findet man unter
Karten bekommt man in der Diba-Cafebar Regensburg oder im Brauereigasthof Eichhofen. Diba-Cafebar ist aber lustiger, denn dann kann man vor dem Cafe - wie auch vor den anderen Straßencafés in der Gasse, die putzigen neongelben Spraymarkierungen bestaunen , mit denen die Stadtverwaltung vor kurzem die Grenzen der erlaubten Freisitze in Regensburg markierte, und damit zu satirischen Zeitungsbeiträgen über die Förderung von Graffitkunst in der Weltkulturstadt beitrug.

Neues von Juanlobo
Regensburg, 3.10.2006
Juanlobo (Juanlobo Wolfgang Graf) schlägt wieder zu. Im Rahmen einer Kunst-Aktion in Nürnberg können wir seine neuesten Bilder sehen. Und vielleicht auch alte. Ich habe ihn noch nicht erreicht, weiß also nicht, was uns erwartet - Öl? Acryl? Aquarell? Lachshäppchen? Wieder mal nur neueste Bilder oder endlich auch mal die alten, wunderschönen Ölbilder, die wir immer nur auf der Internetseite bewundern können?

Vernissage: 13.10.06 um 19.30 Uhr
Finissage: 09.11.06 um 19.30 Uhr
Internetseite von juanlobo: www.juanlobo.de
Außerdem ist eine Aktion in Regensburg geplant, wieder mit Hans Freihammer und wieder in der Galerie in der Krebsgasse:
VOM HIMMEL HOCH, DA FALL ICH RUNTER...
Ein engelhaftes Spektakel in Zusammenarbeit mit
HANS FREIHAMMER
30. November bis 22. Dezember 2006
GALERIE COMMUNICATION & COOPERATION
Krebsgasse 7, Regensburg
mit Skulpturen von Freihammer, Acryl- und Ölbilder von Juanlobo Wolfgang Graf.
Ferner fest geplant sind 2 Vernissagen im nächsten Jahr, über die ich im Moment auch nichts Näheres weiß, außer dass die auszustellenden Werke alle Techniken umfassen (Öl, Acryl, Tusche, Aquarell...)::
11. Januar bis 01. Februar 2007
EIGLHAUS Neustadt an der Donau
und
1. März bis 31. März 2008
GALERIE NOMA
Weissgerbergraben 8, Regensburg
Elly Maldaque und das "Regensburger ueTheater"
Das hier ist keine "Kritik". Ich bin nur so beeindruckt, dass ich unbedingt davon erzählen möchte.
Der Regensburger Künstler Kurt Raster, Gründer des ueTheaters (www.uetheater.de) stellte ein neues Stück vor:
"Elly Maldaque, denn du bist nicht Deutschland"
Das Stück untersucht die Parallelen zur heutigen Zeit: Damals verfolgte Kommunisten und verharmloste Rechte, heute verharmloster Rechtsradikalismus in Politik und Alltag.
Ich habe es gesehen. Bei der Premiere, vorgestern (1.11.06).In einer wunderbaren Collage von Alltagsszenen, Videosequenzen mit Maldaque-Monologen, Protokollzitaten und vor allem immer wieder eingefügten, spannend gespielten "Podiumsdiskussionen" zeigten mir Kurt Raster und seine umfangreiche Schauspielertruppe - ohne jegliche Schwarzweißmalerei und sehr fein beobachtend - wie auch heute der aufstrebende Rechtsradikalismus ignoriert und verharmlost wird. Und das ist für mich, der glaubte, das Problem ausreichend einschätzen zu können, eine verdammt große Überraschung.
Weniger die (gut gespielten) Alltagsnaziszenen oder die sehr interessanten beiden Interviews einer Soziologin mit je einem dieser Alltagsrechten, sondern vor allem die gestellten Podiumsdiskussionen -die im Gegensatz zu den chaotisch verlaufenden echten Fernsehdiskussionen in jeder Sekunde spannend sind, haben mich schwer beeindruckt, mir viel zum Nachdenken gegeben und mir klar gemacht, wie die Denkweisen der gesellschaftlichen Gruppen verläuft.
Ganze entscheidend dafür, dass ich jeden Satz ernst nehmen konnte und das Stück mich so schwer begeisterte, war, dass die Szenen wirklich niemals plakativ waren, schwarz-weiß. In den inszenierten "Podiumsdiskussionen" waren weder die Vertreterin der früheren Opfer eindeutig "weiß", noch die der Sprecher der Kirche, der Politik, der Wirtschaft, der Rechtspolitiker etc. in allen Aussagen eindeutig sympathisch oder unsympathisch . So jedenfalls meine Einschätzung. Falls das gar nicht gewollt war, dann steht für mich zumindest fest, dass es gut beobachtet und realistisch wiedergegeben war.
Wie ich nach der Premiere errfuhr, waren die einzelnen Aussagen der Sprecher echten Fernsehdiskussionen entnommen - was sicher zum Realistischen beitrug. Danach war aber mein Respekt vor dem "Schreiber" dieses Stücks noch höher, denn diese vielen Zitate (es waren sehr umfangreiche Blöcke) so zusammenzufügen ist noch viel schwerer, als sich etwas komplett Neues auszudenken. Und sie so zusammenzufügen, dass sie gleichermaßen spannend und informativ und gedankenanregend sind, lässt mich völlig verblüfft und ehrfürchtig zurück (jawohl, Herr Raster, auch wenn ich weiß, wie sehr Du das herunterspielst).
Form und Inhalt, heißt es.Vom Inhalt her habe ich begriffen, dass das Thema Rechtradikalismus tatsächlich gewaltig verharmlost wird und die Vergleiche mit der Verharmlosung der Hitlerpartei NICHT übertrieben sind. Habe einen Einblick in die Psyche einzelner (mitlaufender) Alltagsradikaler bekommen, so wie sie sonst nur Soziologen und andere Fachleute haben, die sich hautnah mit diesen Leuten auseinandersetzen.
Von der Form her habe ich überrascht festgestellt, dass eine gespielte Podiumsdiskussion, wenn sie wirklich durchdacht ist und nicht nur satirisch oder plakativ anklagend, die Problematik eines Themas so gut wiedergeben kann, wie es kein Aufsatz, kein Film, keine Rede und keine echte (ungesteuerte) Diskussion kann, und dies auch noch spannend-unterhaltsam. Schalte ich normalerweise in einer Fernsehdiskussion nach 10 Minuten entnervt um, blieb ich hier Satz für Satz am Ball und kam aus dem Nachdenken nicht mehr heraus.
Nochmals von der Form her war ich ab der zweiten Szene erschlagen von der Qualität und der Kombination der einzelnen Szenen und Videosequenzen; von der schauspielerischen Qualität der Maldaque-Darstellerin in den Videosequenzen, die man locker für eine Kurzfilmwoche einsenden könnte, und dies, obwohl die Schauspielerin über längere Szenen hinweg für diese absolut schnittfreien (!) Filmaufnahmen durchhalten musste.
Ich muss es zugeben, und ich beichte es hiermit: ich hatte keine großen Erwartungen an die Aufführung, sondern ging wegen meines Sohnes hin. Theater für Studenten halt, dachte ich (wohl wissend, dass es kein reines Studenentheater ist), die üblichen sozialkritischen Themen, hier der aufkommende Rechtsradikalismus, über die man aufklären muss, na ja, für jemand wie mich, der nach dem Studium weitere 30 Jahre durchs Leben ging und viele ausländische Freunde hat, kaum ein Thema, das neues bringen dürfte. Das alles wird wahrscheinlich plakativ sein, dachte ich, so wie es sich gehört, und natürlich mit schockierenden Gewaltszenen, damit die Leute wachgerüttelt werden. Durch die muss ich durch, dachte ich mir, empfindlich wie ich bin. Die Ankündigung auf der Webseite des Autors hat mich in allem bestätigt.
Und es gäbe wohl noch einiges zu sagen, aber ich denke mir: wer es wissen will, kann es sich noch ansehen. Heute, morgen und übermorgen.
Aufführungen: 1. - 5. November 2006 in den Räumen des "Theater an der Uni" in Regensburg
Interessante Einzelheiten über das Theater an der Uni, das in Wirklichkeit kein eigenständiges Theater ist, sondern Sammelbegriff von vielen Theatergruppen, die dort die Räume benutzen dürfen, erfährt man auf den Seiten von Kurt Raster, www.uetheater.de
Regensburg, 3.11.2006
Nachts sind alle Katzen grau - Die Buntheit der Nacht
Jeder von uns vieren - Juanlobo Wolfgang Graf, Hans Freihammer, Wolfgang Kleiber und ich (Sisyphus), hat die Vernissage-Vorbereitungen in den Terminplan "dazwischen gequetscht". Dabei war es ein wirklich launiger und schöner Abend. Wobei die selbst komponierten und getexteten Stücke von Wolfgang Kleiber (Gitarre und Gesang) schon sehr viel ausmachten, eine schöne Kombination. Leider kommt man ja kaum mehr in den Genuss seiner Auftritte, nachdem er hauptberuflich ausgebucht ist.
Einen Riesen-Dank an die Betreiber der Galerie, Frau Ingeborg-Löffler und Herr Hans Freihammer. Die in Nürnberg lebende Ingeborg Löffler hat mir ihrer versteckten Galerie in der Krebsgasse schon einige Schlagzeilen gelandet und kann als eine Art Mäzenin in der Kunstszene bezeichnet werden.
News vom Wochenblatt Digital
„Glänzende Aussichten“: Ein Bewerbungsgespräch im Bahnhofsviertel
Gold, Diamanten für Kapitalanleger, Yachten und Luxusjets für die Scheichs: Das Geschäft von Herrn Pfau scheint glänzend zu laufen. So gut sogar, dass er „ständig motivierte Mitarbeiter“ sucht. Zum Beispiel per Aushang am Hauptbahnhof. Wir haben uns beworben. Wofür genau, das ist bislang nicht klar. Etwas anderes schon: Herr Pfau ist nur einer von vielen, die im Auftrag eines dubiosen Unternehmens unterwegs sind. Eine renommierte Münchner Anwaltskanzlei bereitet derzeit mehrere ...
Als Francisco de Goya „Saturn verschlingt eines seiner Kinder“ schuf, konnte er nicht ahnen, dass fast 200 Jahre später ein Bayer – genannt Dobrindt – eine ähnliche, aber viel realistischer Aktion mit den Linken vorhaben könnte. Karikatur: Jo Weller Weiterlesen →
Nachhilfe für die Berufsvertriebene
Die Nazis waren eine linke Partei. Das wussten Sie noch nicht? Dann wenden Sie sich vertrauensvoll an Erika Steinbach. Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Bundestagsabgeordnete für die CDU und Sprecherin im Ausschuss für Menschenrechte hat seit geraumer Zeit das Internet für sich entdeckt und schreibt auf Twitter und Facebook munter drauf los, was ihr gerade so durch den Kopf geht. Für ihre neusten Tweet erhält Steinbach nun „Unterstützung“ aus Regensburg. Bericht zu Nazi-Morden? „Erst nach Fasching“! „Das pressiert doch nicht.“ Ein Bericht zum aktuellen Stand der Ermittlungen bei den Neonazi-Morden und eventuellen Pannen – ein solches Ansinnen hält die CSU derzeit nicht nur für unnötig und übereilt. Sie ist darüber geradezu empört. Einen entsprechenden Antrag der Grünen im Innenausschuss des bayerischen Landtags lehnten CSU und FDP am Mittwoch ab. Er könne nicht verstehen, „weshalb das jetzt so pressiert“, so der CSU-Abgeordnete Otto Zeitler. Antragsstellerin Susanna ... „Wie fänden Sie es, so behandelt zu werden?“ Die Mitglieder der Jugendgruppe von „SJD – die Falken“ im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren haben die Asylunterkunft in Regensburg besucht. Über die Zustände waren sie, wie sie selbst sagen, schockiert. Jetzt haben sie einen offenen Brief geschrieben und stellen Fragen; unter anderem an die Abgeordneten Margit Wild (SPD), Horst Meierhofer (FDP), Peter Aumer (CSU) und den Regensburger Oberbürgermeister. Weiterlesen → Goethe-Turnhalle: Noch heißt’s „Daumen runter“ Die Sanierung der Goethe-Turnhalle ist seit letzter Woche abgeschlossen. Trotzdem wird es noch eine Weile dauern, bis Schüler und Sportvereine das Gebäude wieder nutzen können. Weiterlesen → Alexander Dobrindt: Nicht nur dumm, sondern gefährlich! Wenn der Verfassungsschutz seinen Namen tatsächlich verdient hätte, dann müsste er langsam damit beginnen, Teile der CSU zu überwachen. Anfangen könnte man mit Generalsekretär Alexander Dobrindt, der gerade wieder seinen feuchten Traum eines Verbots der Linkspartei in die Welt hinaus posaunt. Weiterlesen → „Erinnern ist Grundlage des Friedens“ Es war ein Einlenken. Anlässlich der Gedenkfeier zum Internationalen Holocaust-Gedenktag hat Oberbürgermeister Hans Schaidinger am Sonntag erstmals vor dem ehemaligen KZ-Außenlager Colosseum in Stadtamhof gesprochen. Die Wahl des Orts ist auch ein Zugeständnis an die zahlreichen Kritiker städtischer Gedenkpolitik. Weiterlesen → Ein letztes Aufschäumen: Die Cafébar muss schließen Eine Institution muss schließen. Der Pachtvertrag für die Cafébar, für viele Regensburger seit 27 Jahren das, was das Hawelka den Wienern, ein letztes Biotop in der Regensburger Altstadt, wo das Publikum vom Tagedieb bis zum Baulöwen reicht und wo auch der Oberbürgermeister zum 25jährigen mal kurz reinschaut, um zu gratulieren, wurde nicht verlängert. Weiterlesen → Darüber muss man auch mal reden: „50 bis 60 Euro (inklusive Mehrwertsteuer)“ könnte Mensch nach Schätzungen der Regensburger Stadtverwaltung nach seinem Tod noch abwerfen – sofern er sich verbrennen lässt. Die Stadt Regensburg will dieses Potetial jetzt nutzen. Weiterlesen → Prompte Reaktion: Hochschulen verschoben Winterball Ein stiller Tag – wie etwa der Karfreitag oder der Totensonntag – ist der Holocaust-Gedenktag am 27. Januar nicht. Und dass er nicht wirklich im öffentlichen Bewusstsein verankert ist, zeigte vor vier Jahren unter anderem die Debatte um den Faschingsumzug in Regensburg. Es geht aber auch anders. Weiterlesen → Vorsicht: cop-ACAB-ana ist in Regensburg strafbar Ist der Schriftzug ACAB („All Cops are Bastards“) eine Beleidigung? Nein, meinen unter anderem Gerichte in Karlsruhe und Berlin. In Regensburg ist das anders: Wegen eines T-Shirts mit der Aufschrift „copACABana“ wurde ein 36jähriger am Mittwoch vom Amtsgericht zu einer Geldstrafe verurteilt. Das T-Shirt bleibt in Gewahrsam der Justiz. Weiterlesen → Stadtrat zu Landrat: Schön, dass wir darüber geredet haben Herbert Mirbeth konnte einem irgendwie leid tun. Am Dienstag kam der Landrat (CSU) in den Regensburger Stadtrat, um dort sein Plädoyer für eine Sinzinger und eine Kneitinger Nahverkehrsbrücke vorzutragen. Was er zu hören bekam, war viel Höflichkeit, viel Freundlichkeit und absolut nichts Neues. Weiterlesen → Großrazzia bei Netto und Kaufland Die Einzelhandelskonzerne Netto und Kaufland sind ins Visier von Staatsanwaltschaft und Zollfahndung geraten. Unter anderem im Auftrag der Staatsanwaltschaft Regensburg durchsuchten am Dienstag über 450 Fahnder mehr als 60 Lagerhallen, Büros sowie Wohn- und Geschäftsräume von Verantwortlichen in fünf Bundesländern. Weiterlesen → Sinzinger Brücke: Das Zittern hat kein Ende „Es ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ Diese Einsicht hat sich beim Thema Sinzinger Nahverkehrsbrücke auch bei den betroffenen und gegen die Brücke engagierten Anwohnern durchgesetzt. Heute wird im Stadtrat darüber abgestimmt, und nachdem sogar Oberbürgermeister Hans Schaidinger (CSU) seinen Regierungsfraktionen empfohlen hat, sich gegen die Brücke auszusprechen, ist mit einem mehrheitsfähigen Gesinnungswandel zugunsten der Brücke nicht mehr zu rechnen.
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