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Aufsehenerregende Rechtsprechungsänderungen zum Beginn von 2010

Neue Entscheidungen des BFH   weiterlesen ...

Neue GWG-Regelung ab 2010

Die GWG-Regelung wird für Güter mit Anschaffung ab dem 1.1.2010 erweitert.   weiterlesen ...

Polkappe weg?

Huch, wo ist die Polkappe hin?

 

polkappe-weg-1.jpg

Ach, da ist sie ja!

polkappe-weg-2.jpg

 

 Aber irgendwann ist sie endgültig weg:

polkappe-weg-3.jpg

Thema Leasing im Steuerrecht

Die Anwendungserlasse zum Leasing

Leasing-Erlasse

Die vier vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Wege der Verwaltungsanweisung veröffentlichten Leasing-Erlasse regeln die Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums von Leasing-Objekten und die bilanzielle Abbildung von Leasing-Verhältnissen

in den Jahresabschlüssen von Leasing-Geber und Leasing-Nehmer. Sie bilden die steuerrechtliche Grundlage für das Leasing-Geschäft in Deutschland.

Vollamortisations-Erlass Mobilien-Leasing

BMF-Schreiben vom 19.4.1971

[ download ]

Vollamortisations-Erlass Immobilien-Leasing

BMF-Schreiben vom 21.3.1972

[ download ]

Teilamortisations-Erlass Mobilien-Leasing

BMF-Schreiben vom 22.12.1975

[ download ]

Teilamortisations-Erlass Immobilien-Leasing

BMF-Schreiben vom 23.12.1991

[ download ]

 

Für die Seele zwischendurch

Es muss ja nicht immer Recht und Steuern sein. Hier zur Abwechslung mal was Schönes, für die Seele zum Baumeln:

 (Ton einschalten!)

  

Muster und HIlfen zur GmbH für die Zeit nach der GmbH-Reform 2008

Die Zeitschrift "GmbH-Rundschau" des Otto-Schmidt-Verlags stellt Muster und Informationen zur GmbH-Reform 2008 zur Verfügung. Hier die Links direkt zu den entsprechenden Unterseiten:

Muster

Gründung einer klassischen Einpersonen-GmbH mit individueller, kurzer Satzung

Gründung einer klassischen Mehrpersonen-GmbH mit individueller, langer Satzung

Gründung einer Einpersonen GmbH mit Musterprotokoll

Gründung einer Mehrpersonen-GmbH mit Musterprotokoll

Gründung einer Einpersonen-Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit kurzer, individueller Satzung

Gründung einer Mehrpersonen-Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit individueller, langer Satzung

Gründung einer Einpersonen-Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit Musterprotokoll

Gründung einer Mehrpersonen Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit Musterprotokoll

Gesonderte Belehrung eines GmbH Geschäftsführers

Verkauf und Abtretung von GmbH-Geschäftsanteilen

Anmeldung der Zweigniederlassung einer ausländischen Gesellschaft

Bundestag modernisiert die Zwangsvollstreckung

Berlin, 19. Juni 2009

Der Deutsche Bundestag hat heute zwei Gesetzentwürfe zur Modernisierung des Zwangsvollstreckungsrechts beschlossen.

  • Gerichtsvollzieher können künftig erstmals von dritter Seite Informationen über die Vermögensverhältnisse von Schuldnern einholen, damit sie titulierte Forderungen erfolgreich beitreiben können.
  • Zudem wird die Internetversteigerung von Gegenständen, die vom Gerichtsvollzieher in der Zwangsvollstreckung gepfändet wurden, als Regelfall der Verwertung neben der bisher üblichen Versteigerung vor Ort etabliert.

1. Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung

Die Möglichkeiten der Informationsgewinnung für den Gläubiger werden an den Beginn des Vollstreckungsverfahrens gestellt. Künftig kann der Gerichtsvollzieher vom Schuldner eine Vermögensauskunft verlangen, ohne dass ein erfolgloser Versuch einer Sachpfändung, d.h. der Pfändung von beweglichen Gegenständen im Eigentum des Schuldners vorangegangen ist. Gibt der Schuldner die Vermögensauskunft nicht ab oder ist nach dem Inhalt der Auskunft eine Befriedigung des Gläubigers nicht zu erwarten, ist der Gerichtsvollzieher künftig befugt, Fremdauskünfte bei den Trägern der Rentenversicherung, beim Bundeszentralamt für Steuern und beim Kraftfahrt-Bundesamt über ein Arbeitsverhältnis, Konten, Depots oder Kraftfahrzeuge des Schuldners einzuholen. Auf der Grundlage dieser Informationen kann der Gläubiger dann öfter erfolgreich vollstrecken, zum Beispiel durch eine Pfändung von Lohn oder Kontoguthaben des Schuldners durch das Vollstreckungsgericht oder durch Pfändung eines auf den Schuldner zugelassenen Kraftfahrzeuges durch den Gerichtsvollzieher.

Gleichzeitig wird das Verfahren zur Abgabe der Vermögenserklärung (bisher: "eidesstattliche Versicherung") und die Verwaltung der Informationen modernisiert. Die Aufstellung der Vermögensgegenstände des Schuldners (Vermögensverzeichnis) soll zukünftig in jedem Bundesland von einem zentralen Vollstreckungsgericht landesweit elektronisch verwaltet werden. Bislang geschah dies in der Regel bei den jeweiligen örtlichen Amtsgerichten. Künftig besteht damit in jedem Bundesland eine zentrale Auskunftsstelle. Zugriff auf die Datenbank haben Gerichtsvollzieher, Vollstreckungsbehörden und weitere staatliche Stellen wie die Strafverfolgungsbehörden.

Auch das Schuldnerverzeichnis bei den Amtsgerichten, in dem zahlungsunwillige bzw. zahlungsunfähige Schuldner dokumentiert werden, soll künftig durch ein zentrales Vollstreckungsgericht als landesweites Internet-Register geführt werden. Die Einsicht ist nach wie vor jedem gestattet, der ein berechtigtes Interesse darlegt, z.B. für Zwecke der Zwangsvollstreckung oder um wirtschaftliche Nachteile abzuwenden, die daraus entstehen können, dass Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Vermieter und Handwerker können sich also künftig zentral Informationen über die Kreditwürdigkeit ihrer potentiellen Vertragspartner verschaffen.
 

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BFH: Wahlrecht zur Einnahmen-Überschussrechnung kann auch noch nachträglich ausgeübt werden

Urteil vom 19.03.09   IV R 57/07

 

Unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 19. März 2009 IV R 57/07 die Wahl der Einnahmen-Überschussrechnung als Methode zur Ermittlung des Gewinns von Gewerbetreibenden auch noch nach Ablauf des Gewinnermittlungszeitraums zugelassen.

Unternehmer, die nicht nach den Vorschriften des Handelsrechts buchführungspflichtig sind und deren Betriebe auch bestimmte steuerliche Grenzwerte (z.B. in Bezug auf den Umsatz) nicht überschreiten, können ihren Gewinn entweder aufgrund freiwillig geführter Bücher und Bilanzen oder aber vereinfacht durch Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben (sog. Einnahmen-Überschussrechnung) ermitteln. Bisher gingen Rechtsprechung und Finanzverwaltung davon aus, dass die Entscheidung zugunsten der Gewinnermittlung durch Bilanzierung bereits gefallen ist, wenn der Unternehmer zu Beginn des Jahres eine Eröffnungsbilanz aufstellt und eine laufende Buchführung einrichtet. Mit dem Urteil vom 19. März 2009 gestattet der BFH nun weitergehend, dass auch noch nach Ablauf des Jahres zwischen Bilanzierung und Einnahmen-Überschussrechnung gewählt wird. Stellt der Unternehmer einen Jahresabschluss auf, entscheidet er sich erst dadurch für die Gewinnermittlung durch Bilanzierung.

Im entschiedenen Fall hatte eine aus zwei Personen bestehende GbR ein zunächst drei Jahre lang vermietetes Grundstück an die Mieterin veräußert. Das Finanzamt (FA) beurteilte die Tätigkeit später als gewerblichen Grundstückshandel; dies war vom BFH nicht mehr zu prüfen. Er hatte nur darüber zu entscheiden, nach welchem Gewinnermittlungsverfahren der Gewinn im Wege einer Schätzung zu ermitteln war: auf der Basis einer bilanziellen Gewinnermittlung, wie das FA meinte, oder auf der Basis einer Einnahmen-Überschussrechnung. Der BFH entschied, dass beide Gewinnermittlungsarten gleichwertig seien und die Wahl der Einnahmen-Überschussrechnung noch nachträglich erfolgen könne, auch noch im Rahmen eines Einspruchsverfahrens gegen den Steuerbescheid auf der Grundlage eines geschätzten Gewinns. Voraussetzung dafür seien nur ausreichende Aufzeichnungen der Einnahmen und Ausgaben. Zur Klärung der von der GbR gefertigten Aufzeichnungen verwies der BFH das Streitverfahren an das Finanzgericht zurück.

 

Zum Urteil

Abgeltungsteuer: Antworten auf viele Anwendungsfragen

Unter diesem Titel gibt es einen interessanten und kostenlosen Aufsatz auf den Seiten des Haufe-Verlages:

Abgeltungsteuer: Antworten auf viele Anwendungsfragen

Die Abgeltungsteuer gilt nun schon vier Monate. Trotzdem gibt es immer noch keinen Anwendungserlass. Das BMF behilft sich vielmehr durch mehrere Antwortschreiben an die Kreditwirtschaft.

Das BMF hat mit Schreiben v. 1.4.2009 (IV C 1 - S 2000/07/0009) Anwendungs- und Zweifelsfragen der Kreditinstitute zur Einführung der Abgeltungsteuer zum 1.1.2009 beantwortet. Dabei werden die Banken bei einigen Fragen auf den noch ausstehenden Anwendungserlass vertröstet, der aktuell noch in Arbeit ist und wohl noch auf sich warten lässt. Der aktuelle Erlass bietet nur punktuell Antworten; diese sind für eine zusammenfassende Information wenig hilfreich. Er ergänzt lediglich die zahlreichen bisher veröffentlichten Antwortschreiben. Hinzu kommen unzählige Anweisungen der einzelnen OFD sowie insbesondere vom Bayerischen LfSt.

Deshalb  fällt es schwer, den Überblick zu behalten; das gilt für Sparer, Steuerberater, Banker und sonstige Personen, die sich mit der Geldanlage beschäftigen. Der Haufe-Verlag bietet deshalb im neuen Top-Thema zur Abgeltungsteuer eine Zusammenstellung der praxisrelevanten Punkte zu diesem Thema.


Verstößt www.Shift.TV gegen das Urheberrecht?

Eine aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshof zu "internetbasierten" Videorecordern legt das nahe.   weiterlesen ...

Ergebnisse der zweiten juristischen Staatsprüfung 2008 in Bayern

Das bayerische Landesjustizprüfungsamt hat im Rahmen seines Tätigkeitsberichtes die Ergebnisse der im Jahr 2008 durchgeführten Justizprüfungen mitgeteilt.  An den beiden Prüfungsterminen in 2008 haben insgesamt 1.623 Prüflinge teilgenommen. Ich hatte einigen Studenten, vor allem aus dem Gruppe der Wirtschaftsjuristen,  versprochen, Beispielszahlen zu bringen.

Hier also die Gesamtergebnisse aus jeweils zwei Prüfungsterminen zum Jahr 2008:

Erste Juristische Staatsprüfung (nach dem reinen Studium):

sehr gut: 0,18 %
gut: 2,62 %
vollbefriedigend: 10,71 %
befriedigend  28,37 %
ausreichend 31,26 %
nicht bestanden  26,85 %

Bestanden haben 73,15 %.

 

Zweite Juristische Staatsprüfung (nach dem Refrendariat):

sehr gut: 0,14 Prozent (2 TN)
gut: 1,69 % (24 TN)
vollbefriedigend: 14,05 % (200 TN)
befriedigend: 35,56 % (506 TN)
ausreichend: 34,79 % (495 TN)
nicht bestanden: 13,42 % (191 TN)

Bestanden haben 87,58 %

Quelle: justiz.bayern.de

Das Prüfungsamt äußerte sich zufrieden über die Ergebnisse; z.B.:  "... erfreulich ist, dass 2008 zwei Teilnehmer die
Traumnote 'sehr gut' erzielten, die im Vorjahr nicht vergeben worden war".

Aus Gesprächen mit Studenten weiß ich, dass diese sich erst an die Noten im Studium, vor allem im Bereich Recht, gewöhnen müssen. Erfahrungen aus dem Abiturientenleben, wonach Intelligenz und Fleiß zwangsläufig zu sehr guten und guten Noten führt, gelten hier nicht mehr.  Man ist glücklich, wenn man eine vollbefriedigend erzielt.

 

Themen der ersten juristischen Staatsprüfung

Das bayerische Prüfungsamt hat auch die Rechtsthemen bekanntgegeben, allerdings mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass daraus keine Schlüsse für künftige Prüfungen gezogen werden können. Ich möchte die DIPLOMA-Studenten ergänzend darauf hinweisen, dass es hier um das reine Jurastudium (nicht Wirtschaftsjurist) geht und es sich speziell um bayerische Prüfungen handelt.

 

1. Zivilrecht

  • Anfechtung
  • Internet-Auktion
  • Gefälligkeitsverhältnis
  • Vertretungsmacht der Eltern
  • Unternehmensbezogenes Geschäft
  • Prokura
  • Rechtsscheinshaftung
  • Stellvertretung bei einseitigen Rechtsgeschäften
  • Schadensersatz wegen Nebenpflichtverletzung
  • Anfängliche und nachträgliche Unmöglichkeit
  • Schuldner- und Gläubigerverzug
  • Rücktritt
  • Sachmängelgewährleistung bei Leistung an Erfüllungs statt
  • Sachmängelgewährleistung beim Kaufvertrag
  • Verbrauchsgüterkauf
  • Eigentumsvorbehalt
  • Leistungskondiktion
  • Kündigung eines Mietverhältnisses
  • Mietminderung wegen Mängeln
  • Vermieterpfandrecht
  • Kündigung eines Arbeitsverhältnisses
  • Befristung nach dem TzBfG
  • Delikts- und Schadensrecht
  • Gemeinschaftliches Ehegattentestament
  • Sparbuchschenkung auf den Todesfall unter nahen Angehörigen
  • Bereicherungsanspruch bei Leistung an einen Nichtberechtigten
  • Verwendungskondiktion

2. Zivilprozessrecht

  • Gerichtliche Zuständigkeit
  • Widerklage
  • Tod einer Prozesspartei
  • Nachträgliche objektive Klagehäufung
  • Einspruch gegen Versäumnisurteil
  • Klage auf vorzugsweise Befriedigung

3. Strafrecht und Strafverfahrensrecht

  • Versuch, Rücktritt
  • Täterschaft und Teilnahme, Akzessorietätslockerung nach § 28 StGB
  • Atypischer Kausalverlauf
  • Rechtfertigender Notstand
  • Tötungsdelikte
  • Versuch des erfolgsqualifizierten Delikts
  • Raubdelikte
  • Umfang der Rechtskraft einer Verfahrenseinstellung nach § 153 Abs. 2 StPO
  • "Deal" im Strafprozess
  • Rechtsmittelverzicht
  • Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

4. Öffentliches Recht

  • Versagungsgegenklage
  • Nachträgliche allgemeine Feststellungsklage
  • Fortsetzungsfeststellungsklage
  • Unmittelbare Ausführung gemäß Art. 9 PAG
  • Anscheins- und Putativgefahr im Polizeirecht
  • Befugnis nach Art. 11 PAG
  • Rechtmäßigkeit einer Identitätsfeststellung
  • Vertragsverletzungsverfahren nach Art. 226, 227 EG
  • Warenverkehrsfreiheit
  • Rechtsschutz gegen europarechtswidrige Maßnahmen von Mitgliedstaaten
  • Anspruch auf Erteilung einer Baugenehmigung
  • Unbeplanter Außenbereich
  • Gemeindliches Einvernehmen
  • Veränderungssperre
  • Verbot der Negativplanung gemäß § 1 Abs. 3 BauGB
  • Bürgerbegehren
  • Verfassungsbeschwerde zum BayVerfGH
  • Durchsuchung bei Landtagsabgeordneten
  • Anspruch auf Schmerzensgeld/Geldentschädigung und Entschuldigung bei ehrverletzenden
  • Äußerungen

Neuzugang beim Zeitvertreib

Wenn der Kopf raucht und Zerstreuung angesagt ist, kann der geneigte Leser über das Menü auf Unterseiten mit interaktiven Spielen surfen. Neu hinzugekommen sind einige Spiele, für die ich eine weitere Seite angelegt habe (Interaktiv 3). Darunter sind auch "Dancing Hillary" (interessant natürlich für unsere Frau Schmidmeier: so kümmert sich also Hillary Clinton um Bauch-Beine-Po) und das Intelligenz-Spiel "Penguin Push".

 

Kurze Pause zwischendurch - Interaktiv 3

Für Webworker: Open-Source Web-Editoren

Eine aktuelle Übersicht über Wisywig-Editoren zum Stand März 2009

Für ein IT-Projekt - hier: Wiederbelebgung eines Online-Aufgabenrachivs für Dozenten - musste ich einen leichten Wisywig-Editor finden und integrieren. Die Lösung war der Nicedit von nicedit.com. Bei dieser Gelegenheit habe ich eine aktuelle Übersicht über die gängigen Webeditoren verfasst und mit meinen eigenen Erfahrungen angereichert.

Zunächst die Großen

Die Klassiker - große und umfangreiche Editoren, vielfach konfigurierbar. Die Auswahl ist persönlich und auf folgende drei Editoren beschränkt:

  • FCKEditor (FCK-Editor) - siehe gesonderte Seite im User-Archiv:  www.user-archiv.de/fckeditor.html
  • TinyMCE - siehe ebenfalls eine gesonderte Seite im User-Archiv: www.user-archiv.de/tinymce.html
  • XINHA - die Wiederbelebung des Ursprungsgiganten "HTMLarea", seltsamerweise kaum mehr genannt, obwohl nach der Feature-Beschreibung gleichwertig.

Wordpress hat standardmäßig den TinyMCE im Paket, es gibt aber ein Addon, das den FCKeditor speziell im Wordpress blitzschnell und einfach integriert, so dass man auf FCKeditor umstellen kann.

Der TinyMCE wird in Foren oft wegen seiner Tücken bemängelt. Offenbar steigen viele auf andere Editoren um. Dies entspricht auch meiner Erfahrung. Entnervt von diversen Schwierigkeiten mit dem FCKeditor versuchte ich, mit TinyMCE zu arbeiten. Dieser machte mir aber ständig den Quellcode kaputt und es war mir nicht mehr möglich, im Quellcode php-Code unterzubringen, was für mein persönliches CMS elementar ist. Ich bin deshalb wieder zum FCKeditor zurück.

Der FCKeditor hat die Möglichkeit, dass man während des Editierens eine im Text benötigte Datei (insbesondere Grafik) auf den Server hochladen und einbinden kann, ohne den Editor zu verlassen.

 Die Leichtgewichtigen

Für manche Zwecke sind ultraleichte und schlanke Wisywig-Editoren für schnelle Einbindung und unkomplizierte Bedienung interessanter als große Editoren. Dies gilt insbesondere für die Webseitenprogrammierung für Auftraggeber, die ohne Vorkenntnisse sind und nur formatierten Text eingeben wollen. Übliche Features: Fett, unterstrichen, kursiv, unnummerierte Liste, nummerierte Liste, evtl. Einrückung. Bildeinbindung nur mit URL-Angabe ohne Formatierung und ohne die Möglichkeit, auf dem Server zu suchen.

Die nachfolgende Liste spiegelt in etwa dem Stand in den Diskussionsforen  im März 2009 wieder.

  • WYMeditor (www.wymeditor.org) - oft genannt, allerdings meines Erachtens umständlich beim Installieren und Konfigurieren. So muss man sich anhand Beispielen erst klar machen, wie man Pfade setzen muss und welche Dateien man wo ablegen und einbinden muss. Die Konfiguration ist ebenfalls arbeitsintensiv.
     
  • jWYSIWYG (http://jquery.com/) - angeblich eine abgespeckte Version von WYMeditor, meines Erachtens aber mit noch unverständlicherer Anleitung. Der Editor ist ein Plugin für die Javascript-Bibliothek jquery

    Originaltext aus der Homepage: This plugin is an inline content editor to allow editing rich HTML content on the fly. It's a simpler version of WYMeditor with much less features. With a small file size less than 17Kb 26Kb total and only 9Kb 18Kb of code and 7Kb packed, the main concept is to keep it simple, not all users need font coloring or create tables, just the basic.
     
  • Nicedit (www.nicedit.com) - wohl ein Wortspiel auf nice-edit. Mein derzeitiger Favorit, da er die wirklich einfachste  Einbindung und Konfiguration besitzt.  Beispiel:

    <script src="http://js.nicedit.com/nicEdit-latest.js" type="text/javascript"></script>
    <script type="text/javascript">bkLib.onDomLoaded(nicEditors.allTextAreas);</script>
             
    Siehe auch die Besprechung auf Peruns Weblog
     
  •  Whizzywig (http://www.unverse.net/whizzywig-cross-browser-html-editor.html) - besteht aus einer downloadbaren Javascript-Datei, die gemäß Anleitung auf der Homepage von universe.net einzubinden und zu konfigurieren ist. Unklar ist, ob mehrere Textareas auf einer Webseite verwendet werden können.

Gerade erst entdeckt und daher noch nicht getestet: Loki (http://code.google.com/p/loki-editor/)

  • Homepage: http://apps.carleton.edu/opensource/loki/
  • Demo: https://apps.carleton.edu/opensource/loki/demo/
  • Installationsdemos: http://code.google.com/p/loki-editor/wiki/Installation

 

Das XINHA-Firefox-Plugin

Eine interessante Lösungsvariante für das Editorproblem ist das XINHA-Firefox-Plugin von www.hypercubed.com. Der Editor ist im Browser installiert, wirkt sich aber so aus, als ob er in der aufgerufenen Webseite eingebunden wäre, mit der Folge, dass die Textareas direkt editierbar sind. Originalbeschreibung aus der Webseite:

Xinha Here! is a Firefox extension wrapper for the Xinha HTML editor. It enables WYSIWYG editing in any textarea and text box on any website. Xinha Here! opens a Xinha HTML editor in your browser allowing you to edit the data in a WYSIWYG on any website without copying and pasting to secondary HTML editor.
Because the Xinha editor is installed on your local machine rather then a server it is both portable (use it on any website) and fast (files don't need to be transferred over the net). This extension goes great with the
SpellBound spell checker extension. I use it on eBay, my WordPress blog, leaving comments on other blogs and forums, anywhere where HTML is accepted.


Spezielle Beiträge zum FCKeditor und zu TinyMCE habe ich bereits früher verfasst und können über das User-Archiv abgerufen werden:

 

 


Eine stets aktualisierte Übersicht über Webeditoren findet der interessierte Webworker auch folgender Seite im User-Archiv: www.user-archiv.de/web-editoren.html

 

Kostenrechnung

Hallo Frau S.,

Sie müssen schon die Absender-email-Adresse angeben, wenn ich Ihnen helfen soll. Also, hier ist die gewünschte Datei (Kostenrechnung) zum Download:

Kostenrechnung, von Marchner, TU Graz

 

Die fristlose Kündigung

Eine kleine Zusammenfassung zum Thema fristlose Kündigung im Arbeitsrecht.   weiterlesen ...

5,20 Euro Stundenlohn sittenwidrig?

Das Landesarbeitsgericht Hamm hat die Bezahlung von 5,20 Euro Stundenlohn von zwei Minijobberinnen durch den Discounter Kik als sittenwidrig eingestuft.

Die 6. Kammer verurteilte am 18. März 2008 das Unternehmen zu Nachzahlungen an die beiden geringfügig Beschäftigten und bestätigte damit zwei vorangegangene  Entscheidungen des Arbeitsgerichts Dortmund.  Es lägen «sittenwidrige Vergütungen» vor, sagte der Vorsitzende Richter W. Ziemann. Außerdem seien die Arbeitsverträge in mehreren Punkten gesetzeswidrig. Eine Revision wurde in beiden Fällen nicht zugelassen (Aktz.: 6 Sa 1284/08 und Aktz 6 Sa 1372/08).

Zwei 47 und 62 Jahre alte Frauen hatten das Tochterunternehmen des Einzelhandelskonzerns Tengelmann verklagt, weil sie nur 5,20 Euro Stundenlohn erhielten. Die Gerichte in Dortmund und Hamm sahen 8,21 Euro als angemessen an. Für die Berechnung dieses Betrages zogen die Richter Tariflöhne aus dem Einzelhandel heran. Die 62-Jährige erwartet nun insgesamt knapp 10 500 Euro Nachzahlung, die 47-Jährige rund 8900 Euro.

Webworking: emails mit Anhang mittels php-mail-Funktion erstellen

Die mail()-Funktion in php ist eine geniale Funktion, da sie mit ein oder zwei einfachen Befehlen die Übermittlung von emails ermöglicht. Mit der Grundfunktion kommt deshalb jeder php-Programmierer klar.

Die Funktion erlaubt eigentlich auch den Versand von emails mit Anhang (Attachements). Hier tauchen aber enorme Probleme auf. 

Im php-Handbuch (http://www.php.net/manual/de/function.mail.php) gibt es  noch nicht einmal ein Anwendungsbeispiel, was zu denken gibt, sondern nur wenig hilfreiche Verweise. Zitat:

Hinweis: E-Mails mit Anhängen und speziellen Inhalten (wie HTML) können mit dieser Funktion versendet werden. Dazu wird MIME-Encoding verwendet. Weitere Informationen dazu finden Sie in einem » Zend-Artikel und in den » PEAR-Mime-Klassen.

Der zititerte Aufsatz auf zend.com (in englisch) ist nicht wirklich hilfreich.

Auch in der php-FAQ findet man kein Beispiel. Zitat:

Wie kann ich ein Attachment mit einer Mail versenden?
http://php-faq.de/q-mail-attachment.html

Bei der mail()-Funktion von PHP kann man im vierten Argument jeden beliebigen zusätzlichen Header angeben. Attachments werden MIME-kodiert. Eine HTML Mime Mail class kapselt diese Funktionalität und macht die ganze Geschichte recht einfach. Unter der genannten URL finden sich auch Anwendungsbeispiele.

Die korrekte Programmierung ist voller Tücken. Bei den Beispielsskripten, die man im Internet findet, sind Fehler oder Schwachstellen enthalten, die sich oft nicht sofort bemerkbar machen. So passiert es oft, dass einzelne Empfänger keine oder verhackstückte email-Anhänge erhalten, was zu einem Dauerthema in Diskussionsforen führt. Ein sehr schönes Beispiel für die Komplexität ist folgender Forumsthread, der hier für viele steht:

Beispiel: http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2006/2/t123122/

Problem ist oft der "Boundery", der benötigte Trenner, der die E-Mail-Abschnitte voneinander trennt. Er wirdin den gängigen Beispielen zum Teil mit "--", z.T. mit "==" eingeleitet:

$mime_boundary = "==Multipart_Boundary_x{md5(time()}x";

oder

$mime_boundary = "--Multipart_Boundary_x{md5(time()}x";

Da der Trenner aber in der email vorkommen könnte, was schädlich wäre, müsste eigentlich eine entsprechende Prüfung durchgeführt werden, genaugenommen: Es muß auf

"\n--$mime_boundary\r\n"

geprüft werden. Dass die Skripten trotzdem funktionieren, scheint daran zu liegen, dass ein solches Vorkommen sehr selten ist.

Empfohlen wird in diesem Zusammenhang  die Verwendung eines Zeichens, das nicht vorkommen kann, z.B. "=_"

Zitat Zeile 1146 aus Spezifikation RFC 2045

Since the hyphen character ("-") may be represented as itself in the
Quoted-Printable encoding, care must be taken, when encapsulating a
quoted-printable encoded body inside one or more multipart entities,
to ensure that the boundary delimiter does not appear anywhere in the
encoded body.  (A good strategy is to choose a boundary that includes
a character sequence such as "=_" which can never appear in a
quoted-printable body.  See the definition of multipart messages in
RFC 2046.)


Fazit: email-Skript-Routinen für Attachement-emails muss man sich erst im Internet suchen. Diese von dritten übernommene Skript-Routinen funktionieren in der Regel ohne Fehlermeldung, es kann aber vorkommen, dass es aus unerklärlichen Gründen bei einzelnen mails oder bei einzelne Empfänger zu Problemen kommt.

Empfehlenswert ist die Verwendung einer Klasse, in der diese Technik ausgereift ist.  Die PEAR-Klasse ist etwas aufwändig. Daneben gibt es noch die Class "PHPMAiler" von http://phpmailer.codeworxtech.com (scheint das einfachste zu sein) und HTML Mime Mail for PHP von phpguru.org.

Die neue Abgeltungsteuer in der steuerlichen Ausbildung und Fortbildung

Die neue Abgeltungsteuer ist eine Herausforderung für alle Steuergehilfen und Steuerberater, für Auszubildende und Studierende im Steuerbereich, und natürlich auch für Dozenten und Autoren. Nachfolgender Aufsatz richtet sich an diese Zielgruppe.

Die neue Abgeltungsteuer ist eine Herausforderung für alle Steuergehilfen und Steuerberater, für Auszubildende und Studierende im Steuerbereich, und natürlich auch  für Dozenten und Autoren.Nachfolgender Aufsatz richtet sich an diese Zielgruppe.

Für sie stellen sich nicht nur die üblichen, in Internetbeiträgen behandelten, Fragen, sondern auch ganz andere Überlegungen. Welche Vorschriften sind zu zitieren? Inwieweit müssen die Einkünfte aus Kapitalerträge noch bei den Summenbildungen verwendet werden ("Summe der Einkünfte", "Gesamtbetrag der Einkünfte", "Einkommen", "zu versteuerndes Einkommen"), wenn diese Werte bei anderen Vorschriften eine Rolle spielen (z.B. als Grenzwerte bei Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen, Kinderfreibetrag).

Außerdem ist die Flut der Informationen so verwirrend, dass der zeitlich sowieso überforderte Lernende Schwierigkeiten hat, auf die Schnelle das aus seiner Sicht wichtige Grundverständnis zu erlangen.

1. Was muss ich unbedingt wissen?

a) Schreibweise: Abgeltungsteuer oder Abgeltungssteuer?

Die Abgeltungsteuer schreibt man mit einem s, nicht "Abgeltungssteuer". Bei Recherchen im Internet nimmt man aber am besten die falsch geschriebene Variante, es sei denn, man sucht auf den Seiten der Ministerien und der Gesetzesportale.

b) Abgeltungsteuer oder Kapitalertragsteuer? Und wo ist die Gesetzesgrundlage?

Es gibt kein Abgeltungsteuergesetz. Im Grunde gibt es auch keine Abgeltungsteuer als solche. Die Abgeltungsteuer ist die erweiterte und neu geregelte Kapitalertragsteuer, die schon bisher auf die meisten Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 20 EStG) vorab erhoben wurde. Nur in der Praxis benutzt man den Namen "Abgeltungssteuer".

Die Gesetzesgrundlage ist also der § 43 EStG.

c) Steuerpolitischer Hintergrund?

Die Abgeltungsteuer ist Teil der Unternehmensteuerreform 2008 (auch nur mit einem s) und hat zwei Hauptziele: Verhinderung der Kapitalflucht in das Ausland und Beseitigung einzelner Ungleichbehandlungen.

d) Steuersatz: 25 %

e) Anlaufstellen für Recherchen im Internet:

Die neuen Portale wie www.abgeltungssteuer2009.de etc. sind kommerzielle Webseiten und für Steuerfachleute uninteressant.

(wird fortgesetzt)

Steuern in der Ausbildung: Auswirkungen der Abgeltungsteuer auf einzelne Kapitalerträge

Bei den Steuerfolgen für die verschiedenen Anlagemöglichkeiten ergeben sich durch die Abgeltungsteuer ab 2009 zum Teil merkliche Abweichungen zum heutigen Recht. Das  Bundesministerium hat auf einer Webseite die wichtigsten Formen der Vermögensanlage zusammgestellt. Hier sind die Links zu den einzelnen Kapiteln:

 

 

Genussrechte, aktienähnliche

 

Weitere neue Seiten in der Rubrik Literatur

In der Rubrik Literatur habe ich folgende Seiten neu eingestellt:

Grüße an die Elektroniker

Schöne Grüße an die Elektroniker-Kollegen bei den Eckert-Schulen. Hier gibt es was Leckeres für Euch.

Eine Anleitung, wie man sich Elektronik-Leckerein ohne Conrad-Katalog selber basteln kann, habe ich  auf www.evilmadscientist.com gefunden. Aber um ehrlich zu sein - der Duft von Lötzinn gefällt mir besser.

 

FCKeditor für mehrere Website-Projekte verwenden

Dieser Beitrag betrifft ein altes Problem bei der mehrfachen Verwendung des FCKeditors in die Administration von Webseiten.

Dieser Beitrag betrifft ein altes Problem bei der Verwendung des FCKeditors in die Administration von Webseiten.

Manche Webworker, die mehrere Webseiten betreiben, wollen den Editor nicht jedesmal neu einbinden, sondern einheitlich verwenden. Das  stößt dort auf Probleme, wo es um Einbindung von Bildern oder dem Upload von Bildern oder Dateien geht. Der FCKeditor ist hier auf einen bestimmten Pfad eingestimmt, sucht also immer einen bestimmten Ordner ab, in dem die Bilddateien liegen sollen. Man könnte meinen, die variierende Eingabe eines Pfades bei der Initialisierung der Editor-Instanz im Editorformular müsste reichen. Dies funktioniert aber nicht, weil die php-class, in welcher der Pfad verarbeitet ist, gekapselt ist und die Variable mit der Pfadangabe  nicht so einfach  "reingeholt" werden kann. Die "BasePath-Definition" hilft hier nicht weiter.

Die einzige Lösung ist eine Verwendung von SessionVariablen. Die Variable wird also bei Skriptabruf mittels php-Weichen so definiert, dass sie zum Projekt passt. Dann wird die Variable in einer Session gespeichert. Damit ist sie global verfügbar, also auch innerhalb von Klassen und Funktionen, und kann dort aufgerufen werden.

Wenn es sehr viele Projekte sind, können solche Pfadangaben auch in einer mysql-Tabelle, also eine "Projekttabelle" gespeichert werden, wo auch andere projektbezogende Dateien hinterlegt werden können. Beim Skriptstart muss also nur der Projektname definiert werden, dann die Projekttabelle abgerufen und ausgelesen werden. Dort sind auch die Pfade dabei.

Das noch zu lösende und eigentlich schwierigste Problem ist der konkrete php-Code, der innheralb der FCKeditor-Dateien für die Einbindung notwendig ist. Die Lösung hatte mich schon vor Jahren tagelange Experimente gekostet. Als ich vor kurzem die neueste Version des FCKeditors installiert habe (nach einem kurzen Seitensprung  zu tinymce), bin ich erneut in Verzweiflung geraten, obwohl ich dachte, ich könnte die Lösung einfach übertragen. Gefehlt hat, wie immer, nur eine Kleinigkeit.

Das ist die Anleitung für die Einbindung der sessiongespeicherten Variablen mit den Pfadangaben in die richtigen FCKeditor-Dateien.

Zu ändern sind, in der aktuellen Version 2.6.3, nur folgende zwei Dateien:

editor/filemanager/connectors/php/config.php
und
editor/filemanger/connectors/php/connector.php

In der Config-Datei sind folgende Variablen neu zu definieren:

$Config['UserFilesPath'] = $_SESSION['user-files-path'] ;
$Config['UserFilesAbsolutePath'] = $_SESSION['user-files-absolute-path'];

Dies geht davon aus, dass im Skript die Variablen $user-files-path und $user-files-absolute-path in einer Session gespeichert wurden.

Damit das Ganze funktioniert, muss man aber in der Connector-Datei noch einen Session-Start einfügen, denn ein Session-Start im Skript (außerhalb der FCKeditor-Klasse) funktioniert seltsamerweise hier nicht. Also zu Beginn der Datei connector.php folgende Zeile einfügen:

session_start();

Entsprechende Kommentierungen bei beiden Dateien sind empfehlenswert, damit man sich bei späteren Änderungen  auskennt. Insbesondere sollte man im config-Script etwa folgenden Hinweis einbauen:

//  !!!!!!!!!!!  Voraussetzung für die Arbeit mit sessions: session_start() am Anfang von connector.php  !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Die Session-Speicherung im Skript kann übrigens so aussehen:

if($projekt=="user-archiv") {

$_SESSION['user-files-path']="http://www.user-archiv.de/bilder/";
$_SESSION['user-files-absolute-path']="/home/..../burkes/user-archiv.de/bilder/";

}

Ältere Versionen

Wer eine ältere Version des FCKeditors benutzt, z.B. 2.4.3, und nicht updaten will, muss gleich zwei Bereiche anpassen, die in späteren Versionen vereinheitlicht wurden:

  • editor/filemanager/browser/default/connectors/php/config.php
  • editor/filemanager/browser/default/connectors/php/connector.php

sowie zusätzlich

  • editor/filemanager/upload/php/config.php

(in diesem Zweig muss kein Session_start eingefügt werden; eine connector-Datei gibt es hier auch nicht).

George Bush hält sich fit

Immer nur lesen, immer nur input. Irgendwann wird es zu viel. Wer deshalb eine kleine Verschnaufpause braucht, kann sich auf den Spieleseiten tummeln.

Neu hinzugekommen ist, aus aktellem Anlass, das Dance-Spiel "Bush Aerobics". Der heute ausgeschiedene Ex-Präsident George Bush kann jetzt nicht mehr Krieg spielen, er muss sich also auf andere Weise fit halten. Mit Aerobic, zum Beispiel:

 

DIPLOMA - Vorlesungen

Neujahrsgrüße und Informationen für die DIPLOMA-Studenten

Da ich kurz vor Weihnachten wegen Erkrankung ausgefallen bin, sende ich an die Stundenten der Fachhochschule DIPLOMA auf diese Weise nachträglich ein gutes neues Jahr 2009 - mit viel Erfolg bei den Prüfungen und wenig Stress beim Lernen.

Für die am 20.12.08 ausgefallenen Veranstaltungen hat die Regionalleitung folgende Ersatztermine eingeplant:

  • Vorlesung  "juristische Methoden":    31. Januar 2009,        9.00 - 12.15,             Raum E 66
  • Vorlesung "Insolvenzrecht":              31. Januar 2009,      13.00 - 16.15 Uhr,     Raum C 54

 

Nachtrag:

Bezüglich der Vorlesungen für Physio- und Ergotherapeuten ergeben sich folgende Änderungen:

Die für 17.01.2009 und 24.01.2009 vorgesehenen Vorlesungen über Betriebsgründung werden auf den  07.03.2009 verlegt; die dort  (vormittags und nachmittags) vorgesehenen Vorlesungen über Rechnungswesen im Gesundheitsbereich werden auf den 17.01.2009 und den 24.01.2009 verlegt.

 

 

 

 

Steuern: Gesetzesänderungen 2009

Von Interesse für die in Ausbildung befindlichen Steuergehilfen sowie die Studenten der Fachhochschule, soweit sie mit Steuern befasst sind, sind u.a. folgende Gesetzesänderungen ab 1.1.09:

  • Kindergeld: Das Kindergeld erhöht sich für das erste und zweite Kind um zehn Euro auf jeweils  164 Euro und ab dem dritten Kind um 16 Euro auf 170 Euro für das dritte und auf 195 Euro für das vierte und folgende  Kinder.
  • Kinderfreibetrag: Der Kinderfreibetrag wurde auf 3.864 Euro für jedes Kind erhöht.
  • Schulgeld: Eltern können mit Schulgeldzahlungen weiter ihre Steuerlast senken. Für die Abzugsfähigkeit soll künftig ein Höchstbetrag von 5000 Euro (bisher 3.000 Euro) gelten.
Bei den Steuergehilfen hängt es natürlich  vom Ausbildungsstand ab, ob die Änderung berücksichtigt werden muss.

Neue Rubrik Literatur

Schon lange habe ich den Wunsch, im Rahmen des Themenbereichs "Bildung, Ausbildung und Fortbildung" eine Rburik mit klassischer, urheberrechtsfreie Literatur einzurichten. Den Anfang mache ich heute, in dem ich einige der vorbereiteten Seiten freigebe. Es handelt sich dabei um den Abdruck von Werken der klassischen Literatur, die wegen Ablauf des Urheberrechts (75 Jahre ab Tod der Verfassers oder Übersetzers) frei abgedruckt werden können.

Den Anfang machen die Seiten  "Morgensterns Galgenlieder", "Wilhelm Busch"  und, ein kleiner philosophischer Leckerbissen, Kants "Kritik der reinen Vernunft".

GmbH-Reform tritt am 1. November in Kraft

GmbH-Reform: "MoMiG" tritt am 1. November in Kraft

Am 28. Oktober  wurde das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) im Bundesgesetzblatt verkündet. Somit tritt es am 1. November 2008 in Kraft.

Verwechseln Sie das MoMiG (GmbH-Reform) nicht mit dem BilMoG, dem Bilanzmodernisierungsgesetz!

Neu: Jobs in Regensburg

Ein Hinweis in eigener Sache: auf folgender Unterseite  finden Sie künftig eine Liste von Jobangeboten im näheren Umkreis von Regensburg.

Wissen: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

Woher kommt eigentlich der Spruch: "weil nicht sein kann, was nicht sein darf"? Ich mach' es kurz: von dem deutschen Dichter und Schriftsteller Christian Morgenstern, der 1871 bis 1914 lebte. Nach dem Tod des Dichters gab seine Witwe zahlreiche seiner Werke heraus, die sie teilweise neu ordnete und mit bisher unveröffentlichten Teilen des Nachlasses ergänzte.

In der breiten Öffentlichkeit  bekannt und beliebt wurde Morgenstern mit seiner komischen Lyrik, insbesondere der poplären Gedichtsammlung Galgenlieder, wo  Morgenstern seinen liebenswürdigen aber auch scharfsinnigen Sprachwitz entfaltete. Dieser Band gehört zu meinen Lieblingen in der Bibliothek. Die Galgenlieder  haben auch außerhalb des deutschsprachigen Raumes begeisterte Leser gefunden. Viele der Gedichte wurden zum Teil mehrfach vertont und illustriert.

Beispiele seiner Sprachkomik:
  • „Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun“ (Der Lattenzaun)
  • „Das Wasser rann mit Zasch und Zisch“ (Der Walfafisch)
  • „Selbst als Uhr, mit ihren Zeiten, will sie nicht Prinzipien reiten“ (Palmströms Uhr)

Der Spruch "was nicht sein kann, was nicht sein darf" stammt aus dem Gedicht  "Die unmögliche Tatsache" und wurde zum geflügelten Wort.


Palmström, etwas schon an Jahren,
wird an einer Straßenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge
überfahren.

‚Wie war‘ (spricht er, sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)
‚möglich, wie dies Unglück, ja –:
daß es überhaupt geschah?

‚Ist die Staatskunst anzuklagen
in Bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?

‚Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, – kurz und schlicht:
Durfte hier der Kutscher nicht –?‘

Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im Klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!

Und er kommt zu dem Ergebnis:
Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil, so schließt er messerscharf,
nicht sein  kann, was nicht sein  darf.


Für mich als Jurist war außerdem das Gedicht "Die drei Winkel" interessant, an das ich doch einige Zeit hinstudieren musste. Letztlich zeigt es, dass Morgenstern in Mathematik aufgepasst hatte. Das Gedicht ist eine gelungene Darstellung der Tatsache, daß im euklidischen Raum die Winkelsumme im Dreieck 180 Grad beträgt:

Drei Winkel klappen ihr Dreieck
zusammen wie ein Gestell
und wandern nach Hirschmareieck
zum Widiwondelquell.

Dort fahren sie auf der Gondel
hinein in den Quellenwald
und bitten die Widiwondel
um menschliche Gestalt.

Die Wondel - ihr Dekorum
zu wahren - spricht Latein:
"Vinculis, vinculorum,
in vinculis Fleisch und Bein!"

Drauf nimmt sie die lockern Braten
und wirft sie in den Teich: -
Drei Winkeladvokaten
entsteigen ihm alsogleich.

Drei Advokaten stammen
aus dieses Weihers Schoß
Doch zählst du die drei zusammen,
so sind es zwei rechte bloß.

Juni 2008: Forderungssicherungsgesetz beschlossen

Der Bundestag hat am 26.06.2008 das Gesetz zur Sicherung von Werkunternehmeransprüchen und zur verbesserten Durchsetzung von Forderungen (Forderungssicherungsgesetz – FoSiG) verabschiedet. Das Gesetz aber erst soll im Herbst in Kraft treten.

Interessant ist dies für die Baubranche und den Handwerker.

Ziel  ist es, insbesondere in der Baubranche die Durchsetzung von Zahlungsansprüchen zu erleichtern. Handwerker sollen danach unter erleichterten Voraussetzungen Abschlagszahlungen erlangen und sich besser gegen Zahlungsausfälle absichern können.

Die Kernpunkte des Gesetzes sind

    * Eigentumsvorbehalt
    * Abschlagszahlungen
    * Subunternehmer (Fälligkeit ihrer Vergütungsansprüche).
    * Druckzuschlag
    * Bauhandwerkersicherung:
    * Baugeld:

Interessant finde ich die Abschaffung der  Fertigstellungsbescheinigung: Da sich diese als Ersatz zur verweigerten Abnahme in der Praxis (zu teuer und zeitaufwendig) nicht bewährt hat, wird sie ganz abgeschafft.


Nähere Informationen findet man auf:

http://www.otto-schmidt.de/news_8280.html
http://www.haufe.de/recht/topIssueDetails?view=themeName&objectIds=1215510960.84

Newsletterdienste für Steuern und Recht

Heute wurde ich von Studenten gefragt, welche Newsletter ich empfehlen kann, um über die wichtigsten Neuerungen im Bereich Recht oder Steuern informiert zu sein.

Die Antwort war relativ einfach, basierend auf eigene Recherchen und Erfahrungen:

1.) Die Newsletter vom Otto-Schmidt Verlag (hervorragend und fast schon Pflicht)

  • Arbeitsrecht
  • Zivilrecht
  • Steuerrecht
  • Unternehmensrecht
u. evtl. Wirtschaftsrecht

http://www.otto-schmidt.de/newsletter.html

2.) Die Newsletter vom Haufe-Verlag

http://www.haufe.de/steuern/newsletterStart?withoutNav=1

3.) Der Newsletter von steuerlinks.de (hervorragend für den Bereich Steuern)

www.steuerlinks.de

Formularmäßige Bankeinzugsermächtigung

Das Problem, ob in AGBs Klauseln über Bankeinzugsermächtigungen möglich sind, ist alt. Ein aktuelles BGH-Urteil beschäftigt sich damit. Der BGH stützt sich auf die Unterscheidung zwischen Einzugsermächtigung und Abbuchungsauftrag und stellt klar:


EINZUGSERMÄCHTIGUNGEN können formularmäßig vereinbart werden. Diese Vereinbarungen sind in der Regel wirksam.

ABBUCHUNGSAUFTRÄGE: Dagegen ist die formularmäßige Verpflichtung zur Teilnahme am Abbuchungsverfahren gegenüber  Verbrauchern in der Regel unwirksam.  Bei diesem Verfahren muss der Betroffene seiner Bank im Voraus den Auftrag erteilen, Lastschriften eines bestimmten Gläubigers einzulösen. Dieses Verfahren ist für den Betroffenen mit erheblichen Risiken verbunden, da er nach Einlösung der Lastschrift die Kontobelastung nicht mehr rückgängig machen kann.

Zur BGH-Presseerklärung:
http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2008&Sort=3&nr=43939&pos=0&anz=101

Ivana Koubek - Bilder von der Ausstellungseröffnung



Bilder von der Eröffnungsveranstaltung des Kulturprojekts von Ivana Koubek in meinem Regensburger Tagebuch:

http://burkes-mein-regensburg.blogspot.com

Lernkartei Gewerbesteuer

Vor kurzem hatte ich die Lernkartei für Gewerbesteuer aus dem Memü genommen, da sich mit der Unternehmensteuerreform 2008 so viele Änderungen ergaben, dass die bisherige Kartei nicht mehr verwendbar war.

Allerdings hat sich herausgestellt, dass doch noch Bedarf besteht. So müssen Auszubildende oder sonst Lernende, die jetzt im 3. oder 4. Semester sind, den Rechtsstand 2007 beachten, wenn sie in die Abschlussprüfung gehen. Deshalb habe ich heute die Lernkartei wieder ins Menü aufgenomme..

Steuergehilfen: Die Gewerbesteuer 2008

Für die Ausbildung zum Steuergehilfen hatte ich eine FAQ für die Gewerbesteuer verfasst. Sie enthielt die wichtigsten, prüfungsrelevanten  Themen in absoluter Kurzform zum Wiederholen. Diese Lernkartei habe ich deaktiviert.

Die Unternehmenssteuerreform hat die Gewerbesteuer zwar genau in den Punkten geändert, die bisher Schwerpunkt in Ausbildung und Prüfungen war. Sämtliche Aspekte bei den Hinzurechnungen haben sich geändert, das Problem der Korrektur bei der Rückstellung ist gegenstandslos geworden, die Messzahl hat sich geändert usw.

Das bedeutet vor allem:

  • Sie können zum Lernen auf keine des bis 2007 gültige Literatur zurückgreifen. Dies gilt für Print-Literatur als auch Online-Literatur. Beim Kauf von Büchern müssen Sie darauf achten, dass sie für den Rechtsstand 2008 geschrieben sind.
  • Sie können nicht mehr mit früheren Klausuren üben, es sei denn, Sie wissen genau, welche Punkte unverändert blieben.
Die Praxis muss neue Darstellungen und neue Übungsaufgaben oder Klausuraufgaben entwickeln.

Nachrichtendienst des Bundesjustizministeriums

Justizministerin: Pilotprojekt für europäisches Familienrecht

Die französische Justizministerin Michèle ...

Bundesjustizministerin: Erbrechtliche Gleichstellung nichtehelicher Kinder vollenden

Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zur geplanten ...

Zypries: Positive Bilanz in der Rechtspolitik

Bundesjustizministerin Zypries zieht eine positive Bilanz der ...

Justizministerin: Initialzündung für Angleichungen im Familienrecht

Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger nach dem ...

Justizministerin: Vormund darf Kind nicht nur aus Akten kennen

Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zu ...

Erfolgreiches Ausbildungsjahr 2009 im Bundesjustizministerium

Das Bundesministerium der Justiz und sein Geschäftsbereich ...

Neues Erbrecht ab 1. Januar 2010

Ab dem 1. Januar 2010 gilt ein neues Erbrecht. Der Deutsche ...

EGMR-Entscheidung zur Sicherungsverwahrung: Gewissenhafte Auswertung notwendig

Zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für ...

Fortschritt für das internationale Urheberrecht: EU-Mitglieder ratifizieren WIPO-Internetverträge

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben heute ...

Durchbruch für das Gemeinschaftspatent: Ministerrat einigt sich auf Patentreformen

Der Ministerrat in Brüssel hat heute Kernelemente für ...

4. IT-Gipfel: Datenschutz verbessern - Eigenverantwortung stärken

Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger diskutiert ...

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zur heute ergangenen Sorgerechtsentscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte:

Mit der Kindschaftsrechtsreform hat die CDU/CSU/FDP-Koalition ...

Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger: Ein guter Tag für Fahrgäste

Die Schlichtungsstelle für den öffentlichen ...

Justizministerin: Bilanzielle Rückstellungen werden künftig realitätsnah abgezinst

Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat eine ...

Gesucht: Richterin oder Richter für den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Am 31. Oktober 2010 endet die Amtszeit der deutschen Richterin ...

BGH-Entschdeidungen

VII ZR 13/09, Entscheidung vom 28.01.2010

Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

XI ZR 306/08, Entscheidung vom 26.01.2010

Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

XI ZR 325/08, Entscheidung vom 26.01.2010

Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

3 StR 523/09, Entscheidung vom 26.01.2010

Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

4 StR 407/09, Entscheidung vom 21.01.2010

Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

III ZR 147/09, Entscheidung vom 21.01.2010

Leitsatzentscheidung Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

IX ZB 127/09, Entscheidung vom 21.01.2010

Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

VI ZR 162/09, Entscheidung vom 21.01.2010

Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

VII ZR 91/09, Entscheidung vom 14.01.2010

Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

VII ZB 112/08, Entscheidung vom 14.01.2010

Leitsatzentscheidung Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

1 StR 247/09, Entscheidung vom 13.01.2010

Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

3 StR 500/09, Entscheidung vom 13.01.2010

Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

4 StR 562/09, Entscheidung vom 13.01.2010

Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

3 StR 399/09, Entscheidung vom 17.12.2009

Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

VIII ZR 39/09, Entscheidung vom 16.12.2009

Leitsatzentscheidung Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§ 4 Abs. 7 JVKostO) ...

Nachrichtendienst des O. Schmidt-Verlags zum Zivilrecht

Keine erhöhte Gebühr bei Tätigwerden für eine mitverklagte Partei und zugleich für diese als Streithelferin einer anderen Partei

Wird ein Rechtsanwalt für eine im Wege des Direktanspruchs mitverklagte Partei und zugleich für diese als Streithelferin einer anderen Partei tätig, steht ihm keine erhöhte Gebühr nach Nr. 1008 RVG-VV zu. Der Nebenintervenient ist nicht Vertreter der von ihm unterstützten Partei; er beteiligt sich vielmehr nur an einem fremden Prozess und handelt insoweit neben der Hauptpartei. ...

BGH erleichtert die Voraussetzungen für eine Rückforderung schwiegerelterlicher Zuwendungen

Schwiegereltern, die ihrem Schwiegerkind Vermögenswerte zugewandt haben, können diese nach einem neuen Urteil des BGH nunmehr unter erleichterten Voraussetzungen zurückfordern. Derartige schwiegerelterliche Leistungen sind als Schenkung zu qualifizieren und können nach Scheitern der Ehe - auch wenn die Ehegatten im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt haben - nach den Grundsätzen des Wegfalls der Geschäftsgrundlage zurückverlangt werden. ...

Arbeitsuchende Profifußballer müssen bei Verstoß gegen Exklusivitätsvereinbarungen mit Beratungsagenturen keinen Schadensersatz zahlen

Vertragsbestimmungen, wonach sich ein arbeitsuchender Fußballprofi bei Abschluss von Transfer- und Arbeitsverträgen ausschließlich von einer bestimmten Beratungsagentur beraten lassen darf, sind nach § 297 Nr. 4 SGB III i.V.m. § 134 BGB unwirksam. Ein vertraglicher Schadensersatzanspruch der Berateragentur wegen entgangener Provisionszahlungen scheidet in diesem Fall aus. ...

Berufungsbeklagte dürfen nach Hinweis auf verspätete Berufung keine kostenauslösende Maßnahmen ergreifen

Weist das Berufungsgericht unter Bezugnahme auf § 522 Abs. 1 ZPO auf den verspäteten Eingang der Berufungsbegründung hin und bringt es diesen Hinweis auch dem Berufungsbeklagten zur Kenntnis, hat dieser regelmäßig keine Veranlassung, innerhalb der mit dem Hinweis verbundenen Stellungnahmefrist kostenauslösende Maßnahmen zu ergreifen. Er muss weder Rechtsnachteile befürchten, noch hat er Anlass, die Prozesssituation als für sich risikobehaftet ...

Prozesskostenhilfe: Geäußerte Zweifel des Gerichts an Bedürftigkeit schließen Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Ablauf der Berufungsfrist aus

Einer Prozesspartei, die vor Ablauf einer Rechtsmittel- oder Rechtsmittelbegründungsfrist lediglich Prozesskostenhilfe beantragt hat, ist Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen schuldloser Fristversäumung nur dann zu bewilligen, wenn sie vernünftigerweise nicht mit einer Verweigerung der Prozesskostenhilfe mangels Bedürftigkeit rechnen musste. Mit der Verweigerung der Prozesskostenhilfe ist bereits dann zu rechnen, wenn das Rechtsmittelgericht auf Zweifel hinsichtlich ...

Abkommen zum deutsch-französischen Wahlgüterstand unterzeichnet

Frankreich und Deutschland haben am 4.2.2010 anlässlich des deutsch-französischen Ministerrates in Paris das Abkommen zum deutsch-französischen Wahlgüterstand unterzeichnet. Der neue Wahlgüterstand bietet Eheleuten eine Wahlmöglichkeit für die Behandlung ihres Vermögens in der Ehe. Andere EU-Länder können sich anschließen. ...

Neue Unterhaltsrechtliche Leitlinien des OLG Oldenburg bekannt gegeben

Das OLG Oldenburg hat am 22.1.2010 die aktuellen Unterhaltsrechtlichen Leitlinien (Stand: 1.1.2010) veröffentlicht. Danach machte es die Reform des Unterhaltsrechts vor zwei Jahren erforderlich, die Leitlinien an die Entwicklung der höchstrichterlichen Rechtsprechung anzupassen. ...

Eigenbedarfskündigung wegen Wohnbedarfs einer Nichte des Vermieters ist wirksam

Eine Eigenbedarfskündigung, die sich auf den Wohnbedarf einer Nichte des Vermieters beruft, ist wirksam (§ 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB). Nicht nur Geschwister, sondern auch deren Kinder sind noch so eng mit dem Vermieter verwandt, dass es nicht darauf ankommt, ob im Einzelfall eine besondere persönliche Beziehung oder soziale Bindung zum Vermieter besteht. ...

Kein höherer Streitwert bei Rechtsstreit über ein im Bestand unstreitiges Pachtverhältnis als bei Streit über den Bestand des Nutzungsverhältnisses selbst

Der Streit über die rechtliche Einordnung eines - in seinem Bestand unstreitigen - Pachtverhältnisses (hier: als Kleingartenpachtverhältnis) kann für sich genommen nicht mit einem höheren Wert bemessen werden als der Streit über den Bestand des Nutzungsverhältnisses selbst. Maßgeblich ist daher regelmäßig für den Zuständigkeits- und Rechtsmittelstreitwert der dreieinhalbfache Betrag und für den Gebührenstreitwert der ...

Richter zur Erprobung bei Obergerichten sind bei Amtshaftungsprozessen gegen Dienstherren nicht zwangsläufig befangen

Allein der Umstand, dass sich ein Richter zur Erprobung bei einem OLG befindet, rechtfertigt noch nicht die Besorgnis seiner Befangenheit in einem gegen seinen Dienstherrn gerichteten Amtshaftungsprozess. Die gegenteilige Annahme müsste im Fall ihrer Berechtigung auf jeden Berufsrichter übertragen werden, dessen Laufbahn noch nicht abgeschlossen ist und wäre nicht mehr justiziabel. ...

BMJ: Referentenentwurf zur Vollendung der erbrechtlichen Gleichstellung nichtehelicher Kinder

Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat am 22.1.2010 zur geplanten erbrechtlichen Gleichstellung aller nichtehelichen Kinder, die vor dem 1.7.1949 geboren sind, Stellung genommen. Momentan erhalten die Länder und Verbände Gelegenheit, zu dem Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums (BMJ) Stellung zu nehmen. ...

Zulässigkeit von Zwischenfeststellungswiderklagen erfordert Vorgreiflichkeit

Kläger können gehalten sein, vorrangig im Rahmen eines anhängigen Parallelprozesses eine Zwischenfeststellungswiderklage nach § 256 Abs. 2 ZPO zu erheben. Die für die Zulässigkeit einer solchen Zwischenfeststellungswiderklage erforderliche Vorgreiflichkeit fehlt allerdings, wenn die Klage zur Hauptsache unabhängig davon abgewiesen wird, ob das zwischen den Parteien streitige Rechtsverhältnis (hier: Vorausdarlehensvertrag) besteht. ...

Familienrecht: Zu den Anforderungen an Betreuungs-Wechselmodelle

Ein Betreuungs-Wechselmodell setzt die Bereitschaft und Fähigkeit der Eltern voraus, miteinander zu kooperieren und zu kommunizieren. Es ist mit dem Kindeswohl nicht vereinbar, wenn das Kind durch den ständigen Wechsel belastet wird und keine Stabilität erfahren kann. ...

Wasserkosten: Einzelne Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft haften nur bei zusätzlicher persönlicher Verpflichtung

Konnte ein Gläubiger für Schulden einer Wohnungseigentümergemeinschaft nach früherer Auffassung sämtliche Wohnungseigentümer als Vertragspartner und somit als Gesamtschuldner in Anspruch nehmen, ist Vertragspartner nunmehr in der Regel die teilrechtsfähige Wohnungseigentümergemeinschaft. Daneben kommt eine gesamtschuldnerische Haftung der Wohnungseigentümer nur in Betracht, wenn sie sich klar und eindeutig auch persönlich verpflichtet haben. ...

Schönheitsreparaturen: Farbwahlklausel für den Innenanstrich der Türen und Fenster sind unwirksam

Eine in einem Wohnraummietvertrag enthaltene Farbvorgabe für den Innenanstrich der Türen und Fenster benachteiligt den Mieter unangemessen. Die unzulässige Farbvorgabe führt zur Unwirksamkeit der Abwälzung der Pflicht zur Vornahme der Schönheitsreparaturen schlechthin. ...

Nachrichtendienst des O. Schmidt-Verlags zum Steuerrecht

BMF-Schreiben: Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer der Erdbeben-Katastrophe in Haiti

Mit Schreiben vom 4.2.2010 (- IV C 4 - S 2223/07/0015 - DOK 2010/0065323) hat das Bundesfinanzministerium (BMF) steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer der Erdbeben-Katastrophe im Januar 2010 in Haiti bekannt gegeben. Die zur Unterstützung der Opfer getroffenen Verwaltungsregelungen gelten demnach gelten vom 12.1. bis zum 31.7.2010 und sind in diesem Schreiben zusammengefasst. ...

BMF-Schreiben: Information zur Einführung der elektronischen Übermittlung von Jahresabschlüssen

Mit Schreiben vom 3.2.2010 (- IV A 5 -O 1000/09/10055-08 - DOK 2010/0051705) hat das Bundesfinanzministerium (BMF) Informationen zur Einführung der elektronischen Übermittlung von Jahresabschlüssen durch das Steuerbürokratieabbaugesetz veröffentlicht. Hierin berichtet es über den Fortgang der Sache und den derzeitigen Arbeitsstand zur Umsetzung dieses gesetzlichen Auftrags. ...

Ansprüche aus Lebensversicherungen können auch ohne zivilrechtlich wirksame Abtretung der Tilgung eines Darlehens dienen

Wann Ansprüche aus Lebensversicherungen zur Tilgung oder Sicherung von Darlehen dienen, ist im EStG nicht näher definiert. Nach der h.M. ist wesentlich, dass objektive Umstände erkennen lassen, dass der Steuerpflichtige den Versicherungsanspruch zur Tilgung oder Sicherung eines Kredites einsetzt, weshalb eine zivilrechtlich wirksame Abtretung nicht erforderlich ist. ...

Im Kaufpreis enthaltene Erschließungskosten gehören als zusätzliche Gegenleistung zur Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer

Bei einem nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG grunderwerbsteuerbaren Grundstückskaufvertrag bemisst sich die Grunderwerbsteuer gem. § 8 Abs. 1 GrEStG nach dem Wert der Gegenleistung. Kauft ein Erwerber von einer Gemeinde ein Grundstück, das im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bereits erschlossen ist, und enthält der vereinbarte Kaufpreis Kosten für die Erschließung sowie für durchgeführte Ausgleichsmaßnahmen nach § 135a Abs. 2 BauGB ...

Steuerberechnung bei Auflösung einer von mehreren Stiftern errichteten Familienstiftung

Die in § 15 Abs. 2 S. 2 ErbStG getroffene Regelung beschränkt sich auf die Berechnung der Steuer für den gesamten Erwerb des Anfallberechtigten. Bei Auflösung einer von mehreren Stiftern errichteten Stiftung ist bei der Steuerberechnung gem. § 15 Abs. 2 S. 2 ErbStG für die Bestimmung der Steuerklasse auf das jeweilige Verhältnis des Anfallberechtigten zu den Stiftern abzustellen. ...

BMF-Schreiben zu den steuerfreien Umsätzen für die Luftfahrt

Mit Schreiben vom 27.1.2010 (- IV D 3 - S 7155-a/09/10001 - DOK 2010/0057479) hat das Bundesfinanzministerium (BMF) zu den steuerfreien Umsätzen für die Luftfahrt Stellung genommen. Diesbezüglich wurde die Liste der im Inland ansässigen Unternehmer, die im entgeltlichen Luftverkehr überwiegend internationalen Luftverkehr betreiben, nach dem Stand vom 1.1.2010 bekannt gegeben. ...

Vorsteuerberichtigung: Ertragsteuerrechtliche Beurteilung als Umlaufvermögen ist umsatzsteuerrechtlich nicht entscheidend

Die Vorsteuerberichtigung nach § 15a Abs. 1 UStG für vor dem 1.1.2005 ausgeführte Umsätze, die zur Anschaffung oder Herstellung von Wirtschaftsgütern führen, setzt voraus, dass diese nicht nur einmalig zur Ausführung eines Umsatzes verwendet werden. Die ertragsteuerrechtliche Beurteilung als Umlaufvermögen oder Anlagevermögen ist dabei umsatzsteuerrechtlich nicht entscheidend. ...

Besteuerung des Zwischengewinns bei der Veräußerung von Fondsanteilen richtet sich nicht nach dem EStG

Die Besteuerung des bei der Veräußerung von Fondsanteilen ermittelten Zwischengewinns richtet sich für das Jahr 1998 nach der Spezialregelung im Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften. Dem Ansatz des Zwischengewinns im Veräußerungsfall steht nicht entgegen, dass bei Anschaffung der Anteile nach der Mitteilung des Fonds kein negativer Zwischengewinn vorhanden war. ...

Einlagenrückgewähr i.S.d. § 27 KStG: Keine steuerbefreiten Kapitaleinkünfte nach § 8b Abs. 1 KStG

Ausschüttungen einer unbeschränkt steuerpflichtigen Körperschaft aus dem steuerlichen Einlagekonto i.S.d. § 27 KStG 1999 n.F. sind nicht in die Steuerfreistellung für Kapitaleinkünfte nach § 8b Abs. 1 S. 1 KStG 1999 n.F. einzubeziehen. Die Kapitalgesellschaft trifft im Fall der Einlagenrückgewähr auch nicht die Pflicht, Kapitalertragsteuer nach Maßgabe von § 43 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 und S. 3 EStG 1997 einzubehalten. ...

Präzedenzfälle für Grenzgänger auf Dienstreisen

Der BFH hat mit drei Entscheidungen zu Streitfragen bei der Besteuerung sog. Grenzgänger nach den Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (DBA) mit der Schweiz und Frankreich Stellung genommen. Die Entscheidungen weichen zu einem Gutteil von der einschlägigen Praxis der Finanzverwaltung ab und sind als Präzedenzfälle für eine Vielzahl weiterer Parallelverfahren von Bedeutung. ...

BFH erweitert für den technischen Bereich der EDV den Kreis der ingenieurähnlichen - und damit freiberuflichen - Tätigkeiten

Ein als Systemadministrator tätiger Diplom-Ingenieur für technische Informatik kann einen freien Beruf ausüben. Gleiches gilt für Autodidakten, die über Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, die in Breite und Tiefe denen eines Diplom-Informatikers entsprechen, und die als Leiter von IT-Projekten tätig sind oder Betriebs- und Datenübertragungssysteme einrichten und betreuen. Mit den vorliegenden Urteilen hat der BFH für den technischen Bereich der ...

BMF-Schreiben zur Steuerermäßigung bei Einkünften aus Gewerbebetrieb

Mit Schreiben vom 22.12.2009 (- IV C 6 - S 2296-a/08/10002 - DOK 2009/0862400) hat das Bundesfinanzministerium (BMF) zur Steuerermäßigung bei Einkünften aus Gewerbebetrieb gem. § 35 EStG Stellung genommen. Es bezog sich damit auf einen Beschluss des BFH vom 7.4.2009 (Az.: IV B 109/08), wonach keine ernstlichen Zweifel daran bestehen, dass Vorabgewinnanteile für die Bemessung des Anteils eines Mitunternehmers am Gewerbesteuermessbetrag nicht zu berücksichtigen sind. ...

Gesetzentwurf zur Besteuerung von Funktionsverlagerungen

Dem Bundestag liegt ein erster Gesetzentwurf hinsichtlich der Funktionsverlagerungsbesteuerung vor. Dieser zielt darauf ab, die entsprechenden Regelungen auf übergehende Betriebe, Teilbetriebe und Einzelwirtschaftsgüter zu beschränken. Eine Anhörung zum Thema erfolgt am 9.2.2010. ...

Leistungen privater Pflegezusatzversicherungen mindern Steuerabzug

Die Leistungen einer privaten Pflegezusatzversicherung mindern die steuerlich als außergewöhnliche Belastungen abzugsfähigen Pflegekosten. Schließlich besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Versicherungsleistung und den durch die Pflege entstehenden Aufwendungen. ...

Steuerberater müssen bei Zustellungsverzögerungen an Mandanten an Klagefrist erinnern

Ein Steuerberater muss an den Ablauf der Klagefrist erinnern, wenn er die Einspruchsentscheidung des Finanzamts nicht sofort an seinen Mandanten weiterleitet. Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach und wird hierdurch die Klage zu spät erhoben, ist die Klage unzulässig. ...

Pressemitteilungen des Bundesfinanzhofs

mediafon-News für Selbständige

Privatversicherung soll für ALG-II-Empfänger bezahlbar werden

Rund 180 Euro pro Monat müssen ALG-II-Empfänger zurzeit aus ihrer Grundsicherung aufbringen, wollen sie einen regulären Kranken- und Pflegeversicherungsschutz bei einer Privatkasse behalten. Eine Regelung, die insbesondere ehemals Selbstständige trifft und vom Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen bereits als verfassungswidrig bezeichnet wurde. Bündnis90/Die Grünen haben nun einen Gesetzentwurf eingebracht, der diesen Zustand beenden soll. ...

Wie geht's weiter mit der freiwilligen Arbeitslosenversicherung?

An der Beantwortung dieser Frage hat sich die Bundesregierung bisher konsequent vorbei gedrückt. Nun melden auch Bündnis90/Die Grünen im Bundestag Handlungsbedarf beim Thema "freiwillige Arbeitslosenversicherung" an. In einem Fragekatalog, den sie per kleiner Anfrage an die Regierung richtet, stellt die Fraktion auch die Kernfrage, wie es mit der Versicherung weiter gehen soll, die nach jetziger Lage Ende des Jahres ersatzlos auslaufen wird. ...

Mikrokredit-Bürgschaft soll Bankversagen ausgleichen

Mit einer Bürgschaft für sogenannte Mikrokredite bis zu 20.000 Euro, wollen die EU und der Bund das Versagen der Banken in diesem Segment des Kreditgeschäfts ausgleichen. Dazu werden über den "Mikrokreditfonds Deutschland" 100 Millionen Euro zurück gelegt, die bei Kreditausfällen auch real gezahlt werden müssen. Knapp 60 Prozent der Bürgschaftssumme stammt dabei aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). ...

Auch Autodidakten können IT-Freiberufler sein

Um im IT-Bereich als Freiberufler tätig zu sein, ist es nicht erforderlich, ein entsprechendes Ingenieurstudium abgeschlossen zu haben. Es reicht aus, über Kenntnisse zu verfügen, die denen eines Informatik-Ingenieurs vergleichbar sind, und eine ingenieurähnliche Tätigkeit auszuüben. Diese keineswegs neue Festlegung hat der Bundesfinanzhof (BFH) in drei Urteilen vom 22. September bestätigt, die jetzt veröffentlicht wurden. ...

Zu hoher Mehrwertsteuersatz auf Rechnungen ist gefährlich

Ist auf einer Rechnung, die eigentlich dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz unterliegt, die Mehrwertsteuer nach dem vollen Satz von 19% ausgewiesen, so darf der Empfänger dennoch nur 7% als Vorsteuer geltend machen. Das hat der Bundesfinanzhof in einem jetzt veröffentlichten Urteil vom 19. November wieder einmal bestätigt. ...

Gehälter stiegen 2009 um 2,7 Prozent

Wer gegenüber regelmäßigen Auftraggebern Argumente für eine Honorarerhöhung sucht, kann sicher auch die am 29. Januar veröffentlichten Zahlen des Statistische Bundesamts (Destatis) zur Entwicklung der tarifvertraglich vereinbarten Gehälter brauchen: Diese stiegen im vergangenen Jahr um durchschnittlich 2,7 Prozent. ...

Foto-/Bildhonorare - MFM-Empfehlung 2010

Jährlich erhebt die Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (MFM) die üblichen Honorare im Foto-Bereich. Aktuell herausgekommen ist die Ausgabe Bildhonorare 2010. - Gegenüber dem Vorjahr sind die marktüblichen Honorare (wie seit Jahren) weitgehend konstant geblieben; Auszüge aus der Honorarübersicht 2010 bietet mediafon als Appetizer. ...

Mindesthonorare für Zeitungs-Freie in Kraft

Mit seiner Zustimmung hat der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am 29. Januar als letzte der verhandelnden Tarifparteien den Weg für die Vergütungsregeln im Tageszeitungsjournalismus frei gemacht. Damit traten die vereinbarten Honorare für hauptberuflich Freie an Zeitungen bereits am 1. Februar in Kraft. ...

Noch kann man den Zusatzbeitrag vermeiden

Schon elf Krankenkassen erheben einen Zusatzbeitrag auf den Standardbeitrag bzw. haben das angekündigt. Demgegenüber haben bereits 70 Kassen garantiert, in diesem Jahr keinen Zusatzbeitrag zu erheben ? vier Kassen erstatten sogar Beiträge zurück. Wer wegen des Zusatzbeitrages seine Mitgliedschaft kündigen will, muss das tun, bevor dieser zum ersten Mal fällig wird. ...

Neue Berufsgenossenschaft für EDV und Medienprodukte

Für Kameraleute, Fotografinnen, IT-Experten und Grafikdesignerinnen ist seit Anfang des Jahres eine neue BG zuständig: Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienprodukte (BG ETEM) wurde aus mehreren alten BGen gegründet. Die Konditionen für die Versicherten blieben weitgehend unverändert; selbstständige Fotografen und Grafikdesignerinnen sind hier weiterhin pflichtversichert. ...

22.12.2009: BIBB-Hauptausschuss verabschiedet Stellungnahme zum Entwurf eines Deutschen Qualifikationsrahmens

BIBB-Pressemitteilung 45/2009 ...

18.12.2009: Ausbildungsmarkt von Wirtschaftskrise und demografischem Einbruch gezeichnet

BIBB-Pressemitteilung 44/2009 ...

15.12.2009: Bildungscontrolling: Betriebe schauen vor allem auf die Kosten

BIBB-Pressemitteilung 43/2009 ...

08.12.2009: Führungs- und Managementkompetenzen im Sozial- und Gesundheitswesen mehr denn je gefragt

BIBB-Pressemitteilung 42/2009 ...

03.12.2009: BIBB-Präsident Kremer: 'Berufliche Bildung leistet bedeutenden Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz'

BIBB-Pressemitteilung 41/2009 ...

10.11.2009: Von A wie Ã?nderungsschneider/-in bis Z wie Zweiradmechaniker/-in: Alle dualen Ausbildungsberufe auf einen Blick

BIBB-Pressemitteilung 40/2009 ...

05.11.2009: 20 Jahre nach dem Mauerfall: Duale Berufsausbildung in Ostdeutschland weiterhin ungenügend verankert

BIBB-Pressemitteilung 39/2009 ...

28.10.2009: Allen Vorurteilen zum Trotz: Auszubildende wollen 'richtig mit anpacken'

BIBB-Pressemitteilung 38/2009 ...

21.10.2009: Weiterbildungsanbieter nach wie vor überwiegend optimistisch

BIBB-Pressemitteilung 37/2009 ...

15.10.2009: Besser als ihr Ruf: BildungsmaÃ?nahmen am Ã?bergang Schule â?? Berufsausbildung

BIBB-Pressemitteilung 36/2009 ...

01.10.2009: 13 Bonner Auszubildende erleben den Berufsalltag in Frankreich

BIBB-Pressemitteilung 35/2009 ...

30.09.2009: Hermann-Schmidt-Preis 2009: Drei Projekte für herausragendeKonzepte in der Berufsausbildung ausgezeichnet

BIBB-Pressemitteilung 34/2009 ...

24.09.2009: Unbesetzte Ausbildungsstellen: Warum Betriebe erfolglos bleiben

BIBB-Pressemitteilung 33/2009 ...

23.09.2009: Duale Berufsausbildung: Für viele Betriebe eine lohnende Investition

BIBB-Pressemitteilung 32/2009 ...

17.09.2009: Portal 'AusbildungPlus' mit neuem Internetauftritt

BIBB-Pressemitteilung 31/2009 ...

Jobs in Regensburg und anderen Regionen

Ab sofort finden Sie auf der Unterseite "jobsuche" eine stets aktuelle Liste von Jobs in Regensburg, sowie eine Suchmaske zum Suchen  in anderen Regionen.

 

www.burkes.de/jobsuche.html

http://www.bskp.de/de/steuern,steuerinfo,371.html

Gewerbesteuerfreiheit und „Abfärberegel“: Sind verfassungsgemäß

Es verstößt weder gegen den Gleichheitsgrundsatz, dass die Einkünfte der freien Berufe, der sonstigen Selbstständigen und der Land- und Forstwirte nicht der Gewerbesteuer unterliegen noch das die gesamten Einkünfte einer Personengesellschaft als Einkünfte aus Gewerbebetrieb gelten und damit der Gewerbesteuer unterliegen, auch wenn die Gesellschaft nur teilweise eine gewerbliche Tätigkeit ausübt („Abfärberegel“).Der Gesetzgeber kann damit auch weiterhin an der Differenzierung zwischen Gewerbetreibenden und den freien Berufen festhalten. Denn es ist „noch“ nicht erkennbar, dass der Typus des freien Berufs insgesamt seine Struktur prägenden ihn von den Gewerbetreibenden unterscheidenden Merkmale verloren hat. Die im Regelfall akademische oder vergleichbare Qualifikation – als Voraussetzung für die Erlernung und Ausübung eines freien Berufs – lassen bei der gebotenen typisierenden Betrachtung auch heute noch signifikante Unterschiede erkennen.Die Abfärberegel bewirkt, dass die Tätigkeit einer Personengesellschaft in vollem Umfang als Gewerbebetrieb gilt, wenn sie auch nur teilweise gewerblich tätig ist. Die gewerbliche Natur der Einkünfte aus Gewerbebetrieb „färbt“ alle übrigen Einkünfte gewerblich ein, so dass alle Einkünfte gewerbesteuerpflichtig sind. Beim Einzelunternehmer unterliegt hingegen nur die originär gewerbliche Tätigkeit der Gewerbesteuer. D.h., er kann gleichzeitig mehrere verschiedene Einkunftsarten verwirklichen, denn sie werden bei ihm alle gesondert und unabhängig besteuert.

Hinweis:

Besonders aufmerksam sollte man demnach sein, wenn sich z.B. eine GmbH an einer „Freiberufler-GbR“ beteiligen will. Denn die Gefahr ist groß, dass in diesen Fällen alle Einkünfte gewerblich werden. Das gilt auch für Beteiligungen in geringer Höhe. Lediglich bei ganz untergeordneten gewerblichen Tätigkeiten ist eine Abfärbung nahezu auszuschließen. So z.B. bei gewerblichen Umsätzen von 1,25 Prozent. Wo allerdings genau die Grenze ist, ist offen. Denn der Bundesfinanzhof hat im Jahr 1994 eine gewerbliche Tätigkeit für eine Abfärbung ausreichen lassen, die mehr als sechs Prozent der Gesamtumsätze einer Personengesellschaft ausmachte.

BVerfG, Beschluss vom 15.1.2008, Az. 1 BvL 2/04